• Einstellungen
Mittwoch, 27.12.2017

Doppel-Bescherung für sieben Kinder

Nur bei zwei bis drei Familien klingelt der Weihnachtsmann, den die Kommune Roßwein Heiligabend losschickt. Diesmal hatte der gute Alte trotzdem zu schleppen.

Sieben Kinder gehören zur Roßweiner Familie Träger: Sara und Vanessa sowie die Jungs Ben, Lennox, Domenic, Theo und Bruno. Ihre Wunschzettel hat der städtische Weihnachtsmann vom Baum im Rathausfoyer „gepflückt“.
Sieben Kinder gehören zur Roßweiner Familie Träger: Sara und Vanessa sowie die Jungs Ben, Lennox, Domenic, Theo und Bruno. Ihre Wunschzettel hat der städtische Weihnachtsmann vom Baum im Rathausfoyer „gepflückt“.

© Dietmar Thomas

Roßwein. Ab und an schallt der Krach, den sieben fröhliche Kinder nun einmal machen, bis auf die Straße hinunter. Doch kaum hat der Weihnachtsmann geklingelt, wird es still bei Familie Träger. Dazu gehören zwei Erwachsene und sieben Kinder im Alter von einem bis zwölf Jahren. Staunend sitzen die Mädchen und Jungen auf dem Sofa, nachdem der Rauschebart die Treppe hochgestapft und kurz verschnauft hat. Zum schweren Geschenkesack kommt hinzu, dass ihm sein Knie inzwischen zu schaffen macht. Die Stufen nimmt er nicht mehr so leicht wie noch vor zehn Jahren. Auch Weihnachtsmänner werden älter.

Weil die Kinder den schnaufenden Mann im roten Kostüm als netten Besucher kennenlernen, der mit ihnen gemeinsam singt, tauen sie schnell auf. Ein ums andere Geschenk wird aus dem Gabensack gezaubert. Ein Einhorn ist dabei, Autos, Lego-Spielzeug. Fast jedes Kind sagt ein Gedicht auf oder stimmt ein Lied an. Am Nachmittag wird es noch eine weitere Bescherung geben. Zur ersten ist die Familie dadurch gekommen, weil die Kinder ihre Wünsche auf eine Karte schrieben oder malten und am Weihnachtsbaum in Rathausfoyer platzierten. Nur einige wenige gehen auf diesem Weg jedes Jahr in Erfüllung. (DA/sig)

Desktopversion des Artikels