• Einstellungen
Mittwoch, 14.02.2018

Dohnaröschen soll geweckt werden

Die Stadt hat historische Wurzeln, um die sie viele beneiden. Eine Fachfrau will ihr helfen, mehr daraus zu machen.

Von Heike Sabel

Dohna soll für Werbezwecke aus seinem Dornröschenschlaf wachgeküsst werden.
Dohna soll für Werbezwecke aus seinem Dornröschenschlaf wachgeküsst werden.

© Dirk Zschiedrich

Dohna. Wenn man an lauen Sommerabenden vorm Ratskeller sitzt, durch die Hofnacht bummelt oder einem Konzert in der Kirche lauscht, hat man eine Ahnung davon, was Dohna ist: eine Stadt mit dem gewissen Etwas. Nur wird daraus bisher zu wenig gemacht. Das sagen auch viele Dohnaer. Nun gibt es eine Frau, die mit den Einwohnern die städtischen Schätze heben und das Dornröschen Dohna aufwecken will.

Hilke Domsch vom Geokompetenzzentrum Freiberg arbeitet seit etwa zehn Jahren in der touristisch-thematischen Regionalentwicklung. Sie hat unter anderem das Granitdorf Demitz-Thumitz, das Krabbatdorf Schwarzkollm, die Scheibe-See-Entwicklung bei Hoyerswerda und die Leitbilddiskussion in Kamenz begleitet. Nun also Dohna. „Ich möchte mit den Dohnaern den städtischen Wurzeln und damit dem touristischen Potenzial nachspüren.“

Grundlagen dafür wurden bereits bei der Erarbeitung des Leitbildes gelegt. Hier haben die Dohnaer zusammengetragen, was sie sich wünschen, damit ihr gewisses Etwas noch mehr zur Wirkung kommt – zum Beispiel eine Touristinformation und eben mehr Werbung.

Hilke Domsch hofft nun auf Interesse der Dohnaer, die sich bei ihr melden sollen. Dann soll zu einem Abend des Austauschs von Ideen und Möglichkeiten ins Museum eingeladen werden. (SZ/sab)

Kontakt: Telefon 03731 773714 oder 01525 4297233

hilke.domsch@gkz-ev.de

Desktopversion des Artikels