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Dienstag, 12.09.2017 Kommentar

Die Hoffnung nicht aufgeben

Im ehemaligen Naunhofer Schlachthof von Wolle Förster haben sich Kanadier angesiedelt. Kathrin Krüger-Mlaouhia über die neuen Pläne für den Löblein-Schlachthof.

SZ-Redakteurin Kathrin Krüger-Mlaouhia.
SZ-Redakteurin Kathrin Krüger-Mlaouhia.

© Kristin Richter

Was sollte der ausgeschlachtete Schlachthof Naunhof nicht schon alles werden: Großfuhrpark oder Vergnügungspark, Zanderzucht oder Algenherstellung. Alle Träume sind bisher geplatzt.

Obwohl sich Wolle Förster, seit elf Jahren Hauptaktionär der Schweizer Eigentümer-Firmengruppe Promaging, redlich mühte. Mal arbeiteten die Behörden zu lange am Bebauungsplan, mal sträubten sich Landeigentümer vor dem Verkauf zusätzlicher Flächen. Mal lag es an fehlenden Geldern bei den Interessenten.

Inwieweit die neuen Pläne des Cannabisanbaus nun realistisch sind, kann noch keiner voraussagen. Man munkelt, das Unternehmen Maricann wäre solvent genug, die Anforderungen zu tragen.

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Doch Wolle Förster hat vor Jahren schon mal ein großes Werbeschild anbringen lassen, damals für einen Energiepark Naunhof. Mit dem schön in Szene gesetzten Großraum-Firmenschild sorgte er bereits da für Aufsehen. Doch was hat es geholfen? Jetzt ist die Hoffnung wieder groß, dass das weitgehend leerstehende einstige Prestigeobjekt endlich Gewerbesteuer abwirft und Arbeitsplätze bringt. Gut so!

Mail an Kathrin Krüger-Mlaouhia