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Montag, 16.04.2018

Die Hochzeitssaison beginnt: Fünf Tipps für tolle Geschenke

Am Anfang des Jahres und ein knappes halbes Jahr vor der Hochzeitssaison fängt man an, mehr oder weniger regelmäßig die eine oder andere Einladung zur Hochzeit im Briefkasten vorzufinden.

Bild: pixabay.com
Bild: pixabay.com

Ein freudiger Anlass, der vielen Gästen dennoch Kopfschmerzen bereitet: Denn wenn es um Geschenke geht, kann man sehr viel falsch machen. Hochzeiten sind nicht nur für das Brautpaar, sondern auch für die Gäste ein kostenintensives Erlebnis: Neue Kleider, Übernachtungen, Anreise, Kinderbetreuung, Hundesitter, Junggesellenabschied und natürlich das Präsent sind keine Kleinigkeiten, wenn es um das Budget der geladenen Gäste geht. Damit das Geld gut angelegt ist, sollte das Geschenk durchdacht sein, denn es wäre viel zu schade die wertvollen Scheine in einen Staubfänger zu verwandeln, der dem Brautpaar keine Freude bereitet.

1. Geld

Natürlich ist das Verschenken von Geld ein unkreativer Klassiker. Aber Hand aufs Herz: Eine Hochzeit ist wahnsinnig teuer. Für eine Feier mit 60-80 Gästen bezahlt ein Brautpaar im Durchschnitt 10.000 €, dabei sind die Flitterwochen nicht drin. Dadurch beginnt so manch eine Ehe mit einem finanziellen Loch, wenn die Familien nicht unterstützend einspringen. Viele Paare wünschen sich sowieso Geld zur Hochzeit und es ist eine wärmste Empfehlung, den Frischvermählten diesen Wunsch zu erfüllen. Üblich ist es, je nach finanzieller Lage und den persönlichen Möglichkeiten, 50-100 € pro Person zu verschenken. Wer Geld schenken unkreativ findet, obwohl das Brautpaar sich das gewünscht hat, kann eher in eine kreative Verpackung investieren. Es gibt tolle Ideen, wie man Geld schön verpackt. Hat das Brautpaar keinen Wunsch geäußert, sollte man sich an eine einfache Regel halten: Hat man keine wirklich gute Idee zum Geschenk, sollte man lieber Geld verschenken.

2. Einrichtung

Wer das Brautpaar sehr gut kennt, über einen schönen Geschmack verfügt und weiß, was gut ankommt, kann sich an Einrichtungsgegenstände trauen. Dabei gelten folgende Regeln zu beachten:

  • Das Brautpaar sollte den Gegenstand wirklich gut gebrauchen können
  • Das Geschenk muss zum Haus und der vorhandenen Einrichtung passen
  • Das Geschenk sollte unbedingt nützlich und schön zugleich sein

Ist man stilsicher, kommen z. B. Designergegenstände sehr gut an, z. B. schöne Lampen wie z.B. von getlight.de. Licht hat einen symbolischen Wert der Liebe, Hoffnung und der Zukunft. Ebenso gut funktionieren Pflanzen, Bilder, kleine kunstvolle Regale, Garderobenanhänger oder schöne Ideen für den Garten.

3. Haushaltsklassiker

Es ist üblich, zur Hochzeit Gegenstände für den Haushalt zu verschenken. Dazu gehören insbesondere Küchengeräte wie z. B. eine Küchenmaschine, Kaffeeautomaten, aktuell sehr angesagt ist auch der so genannte Thermomix. Wichtig ist nur vorher in Erfahrung zu bringen, ob das Brautpaar sich über den Gegenstand freuen würde und ihn entsprechend nutzen und vor allem ob das Brautpaar das Gerät nicht vielleicht schon besitzt. Ist man sich unsicher, kann man z. B. die Trauzeugen fragen.

4. Gutscheine und Erlebnisse

Wenn früher Paare relativ schnell geheiratet haben und erst nach der Vermählung angefangen haben, den gemeinsamen Haushalt zusammenzustellen, passiert es heute eher selten. Die meisten Paare wohnen bereits schon seit vielen Jahren zusammen, haben einen kompletten Haushalt und erfüllen sich kleine Wünsche zu der Einrichtung selbst. Hier könnten Erlebnisse und Reisegutscheine ins Spiel kommen. Ob ein Kurzurlaub zu zweit (am besten ein Gutschein mit einem flexiblen Datum) oder außergewöhnliche Unternehmungen, die gemeinsame Erinnerungen schaffen. Das könnte z. B. ein Kochkurs sein, ein Fotoshooting, ein Gutschein für einen Erlebnispark oder ein Wellness-Tag. Sehr schön sind auch Erlebnisse, die man als Gast gemeinsam mit dem Paar unternehmen kann. Wichtig auch hier ist die Gewissheit, dass die Unternehmung dem Geschmack des Brautpaares auf jeden Fall zusagt.

5. NoGos der Geschenke

Gut gemeint ist häufig das Gegenteil von gut und es gibt zahlreiche Geschenke, die dem Brautpaar keine Freude bereiten. Dazu gehören z. B. vermeintlich witzige Geschenke, wie z. B. unzählige Münzen, die in Beton gegossen werden oder in Kronkorken geklebt. Das Auspacken von Geschenken sollte Freude bereiten und keine Arbeit machen.

Ebenso sollte man unbedingt davon absehen, Tiere zu verschenken. Ein Lebewesen muss immer eine bewusste Entscheidung sein. Weiß man, dass das Brautpaar vorhat, z. B. einen Hund anzuschaffen, kann man stattdessen die komplette Erstausstattung inkl. eines Gutscheins für eine Zoohandlung verschenken.

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