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Freitag, 06.04.2018

Die 10 Top-Sehenswürdigkeiten Südafrikas

Südafrika hat sich zu einer der Top-Reisedestinationen weltweit entwickelt – nicht weiter verwunderlich, bietet das riesige Land doch Sehenswürdigkeiten zuhauf.

Bild: pixabay | Jeanine_BrandedWeb
Bild: pixabay | Jeanine_BrandedWeb

Gar nicht leicht, da den Überblick zu behalten! Wir springen ein und nennen die zehn größten Urlaubs-Highlights Südafrikas.

Boulders Beach

Boulders Beach gehört zu Simon’s Town, etwa 40 Kilometer südlich von Kapstadt. Hier leben die einzigen Pinguine Afrikas – eine Kolonie Brillenpinguine von rund 3.000 Exemplaren. Urlauber können sich an den Strand legen, während die Tiere um sie herum watscheln. Der Geräuschpegel ist teilweise allerdings enorm.

Cradle of Humankind

Circa 50 Kilometer nordwestlich von Johannesburg liegen die Sterkfontein Caves – vor Milliarden von Jahren entstandene Karsthöhlen, in denen 2,6 bis 3 Millionen Jahre alte Knochen von Affenmenschen gefunden wurden: der sagenumwobene „Missing Link“ zwischen Primat und Mensch. Das hier ausgegrabene Skelett „Little Foot“ wird sogar auf über 3,5 Millionen Jahre datiert. Die „Wiege der Menschheit“, wie die Höhlen genannt werden, ist seit 1999 UNESCO-Weltkulturerbe.

Drakensberge

Die „Drachenberge“ im Grenzgebiet von Lesotho und der südafrikanischen Provinz KwaZulu-Natal sollen als Inspiration für den Schriftsteller J.R.R. Tolkien und seine Fantasy-Welt Mittelerde gedient haben. Der spektakuläre Gebirgszug sorgt tatsächlich für „Herr der Ringe“-Feeling. Im nördlichen Teil der Drakensberge versetzt das Amphitheater die Besucher ins Stauen – eine acht Kilometer lange Felswand, die fast einen Kilometer senkrecht in die Höhe steigt. Die Panorama Route in der Provinz Mpumalanga führt durch den Blyde River Canyon – ein Naturwunder aus rotem Sandstein.

Garden Route

Die Garden Route gehört zu den bedeutendsten Attraktionen Südafrikas. Die Strecke von Mossel Bay bis zum Storm’s River umfasst rund 300 Kilometer und bietet eine Unmenge an Sehenswürdigkeiten. Berge, Wälder, Steilküsten, Strände und der Ozean verschmelzen zu einer fantastischen Natur-Symphonie. Tipp: Mieten Sie sich ein Wohnmobil, beispielsweise bei www.cu-camper.com, und bereisen Sie Südafrikas Garden Route ganz nach Ihren persönlichen Wünschen und Vorlieben!

Hermanus

Eine knappe Autostunde von Kapstadt entfernt liegt dieser kleine Küstenort. Hermanus ist ein hübscher Ferienort, aber die große Attraktion sind die Wale, die sich zwischen Juni und Dezember in der Bucht versammeln und vom Land aus beobachten lassen. Allein im Oktober tummeln sich regelmäßig rund 150 Tiere hier.

Kap der Guten Hoffnung

Das Kap der Guten Hoffnung wird oft der südlichste Punkt Afrikas bezeichnet, was nicht ganz stimmt: Es ist nur der südlichste Punkt der Kap-Halbinsel. Aber sensationelle Ausblicke auf die sturmumtoste Landzunge gibt’s so oder so – zum Beispiel an der Bergstation der Seilbahn, gelegen am Fuße des alten Leuchtturms.

Kruger Nationalpark

Südafrikas größtes Naturschutzgebiet liegt im Nordosten des Landes. Der Kruger Park ist Heimat der „Big Five“ (Löwe, Elefant, Leopard, Nashorn, Wasserbüffel) – und insgesamt von knapp 150 Säugetierarten, über 500 Vogelarten, knapp 50 Fischarten sowie über 30 Amphibienarten. Wer im Park übernachten will, kann dies in Camps mit Rundhütten tun.

Robben Island

Die frühere Gefängnisinsel Robben Island liegt zehn Kilometer vor Kapstadt. Ehemalige Häftlinge führen die Besucher durch die Zellentrakte, in denen auch Nelson Mandela lange einsaß, der spätere Präsident Südafrikas und Friedensnobelpreisträger.

Stellenbosch

Die zweitälteste Stadt Südafrikas (gegründet 1697) liegt im Herzen des Weinlandes. Hübsche Häuschen im kapholländischen Stil und gepflegte Parkanlagen geben Stellenbosch einen märchenhaften Anstrich. Hier stehen sogar die Eichen unter Denkmalschutz! Das umliegende Weinanbaugebiet umfasst mehr als 120 Weingüter.

Tafelberg

Vom Gipfel des Tafelberges, in 1.087 Meter Höhe, genießt der Besucher einen atemberaubenden Blick über das darunter liegende Kapstadt und Umgebung. Schon der Berg selbst ist ein einzigartiges Naturschauspiel: Mehr oder weniger senkrechte Felswände enden in einem flachen Plateau. Wer nicht selbst hochkraxeln will, fährt mit der Seilbahn.

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