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Montag, 01.01.2018

Dicker Igel muss Diät halten

Das stark übergewichtige Tier kann sich aufgrund seines Gewichts nicht mehr einrollen. Es wurde zur Behandlung in eine Klinik bei Tel Aviv gebracht.

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Der 1,6 Kilo schwere Igel kann kaum noch laufen, sagt der zuständige Tierarzt.
Der 1,6 Kilo schwere Igel kann kaum noch laufen, sagt der zuständige Tierarzt.

© dpa

Tel Aviv. Ein stark übergewichtiger Igel ist zur Behandlung in die Wildtier-Klinik des israelischen Safari-Zoos bei Tel Aviv gebracht worden. Das 1,6 Kilo schwere Tier könne kaum noch laufen, sagte der zuständige Tierarzt Jigal Horowitz am Montag.

Das Problem übergewichtiger Igel sei in den vergangenen Monaten gehäuft aufgetreten, hieß es in einer Mitteilung des Zoos. „Dicke Igel kommen in der freien Natur nicht mehr zurecht, sie haben Probleme bei der Fortbewegung und sind vor allem schutzlos, weil sie sich nicht mehr einigeln können“, erklärte Horowitz. Das durchschnittliche Gewicht eines Igels liege normalerweise bei 600 bis 900 Gramm.

Schwergewicht „Sherman“ hatte sich nach Angaben des Zoos von Katzenfutter ernährt, das Anwohner ausgelegt hatten. Mit einer besonderen Igel-Diät soll er jetzt abspecken, damit er sich wieder einrollen kann, und dann in die Freiheit zurückkehren. (dpa)

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Leser-Kommentare

Insgesamt 2 Kommentare

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  1. Andreas

    Liebe SZ-Redakteure-das ist aber eine wichtige Meldung.Kommt gleich hinter Sack Reis in...Weiter so.

  2. NationalparksEinrichten

    Ich finde das Foto sehr interessant, weil es zeigt wie sehr sich Igel in Israel von den Igel in Deutschland unterscheiden. V.a. die Nase in Proportion zum restlichen Kopf scheint kürzer zu sein. In Deutschland sind selbst die Igel vom Aussterben bedroht, weil es zu viele Ignoranten gibt, zu viele Gärten ohne Früchte, ohne nennenswerten Komposthaufen(da es Biotonnen gibt) Nektarpflanzen,sehr viel Futterkonkurrenz als auch Fressfeinde und Krankheitserreger(siehe Rattenplage mit Würmern und Zecken) . Schaut man sich die Fernsehbilder von Israel an, fällt es schwer zu glauben, dass dort Igel exisitieren können. Immerhin in Zoos und ökologischeren Regionen können die kleinen Geschöpfe noch leben. Diese kleinen Igel drücken aus, wie selten größere komplexere, herrenlose Tiere in der anthropogen geprägten Welt noch leben dürfen. Auch die Fettsucht des Igels wird die Reproduktionschancen des Tieres schmälern. Renditelose Tiere und Umwelt sterben zuerst aus- selbst wenn es die Leute gut meinen!

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