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Montag, 13.11.2017

Deutschland vs. Hanf

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© dpa (Symbolfoto)

Berlin. Fast zwei Drittel der Bundesbürger (63 Prozent) sprechen sich nach einer Umfrage des Meinungsforschungs-instituts Forsa gegen eine Legalisierung von Cannabis aus.

Die Forderung, dass Erwachsene Cannabis zum Eigengebrauch als Rauschmittel in ausgewählten Fachgeschäften erwerben können sollten, wird von einem Drittel (34 Prozent) der Bundesbürger unterstützt, wie aus der Umfrage hervorgeht, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.

In Deutschland ist der Erwerb und Besitz von Cannabis verboten. Nur Ärzte dürfen das Rauschmittel seit Anfang des Jahres als Schmerzmedikament verordnen. FDP und Grüne wollen im Rahmen der Jamaika-Sondierungen Cannabis legalisieren. Die Unionsparteien CDU und CSU sind grundsätzlich dagegen.

Frauen (70 Prozent), ältere Befragte ab 60 Jahren (72 Prozent) sowie die Anhänger von Union und SPD (jeweils 72 Prozent) sprechen sich demnach noch häufiger als der Durchschnitt aller Befragten gegen einen legalen Erwerb und Besitz von Cannabis aus. Etwas mehr als die Hälfte der Männer (56 Prozent) sind ebenfalls dagegen.

Den legalen Besitz von Cannabis zum Eigengebrauch befürworten vor allem jüngere Befragte unter 30 Jahren sowie Anhänger (43 Prozent) der Linkspartei (55 Prozent), der Grünen (46 Prozent) und der AfD (41 Prozent). (dpa)

Leser-Kommentare

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Insgesamt 7 Kommentare

Alle Kommentare anzeigen

  1. Legalisieren

    Als Schmerzpatient (chronische Migräne, chronische Kopfschmerzen, Rückenschmerzen) fordere eine sofortige Legalisierung!! Das ist das einzige was mir Linderung bringt und mich mal für 2 Stunden vom Schmerz befreit. Vom Kiffen selber kann keiner sterben, maximal einschlafen, vom Alkohol und Nikotin ist viel schlimmeres zu erwarten. Ich denke die jetzt dagegen sind haben einfach keine Ahnung über den Wirkstoff THC und trinken sich aber gerne mal die Leber kaputt. Da läuft so einiges schief in unserer Gesellschaft.

  2. MuellerF

    Es wurde über Jahrzehnte hinweg zuviel Desinformation & Angstmache betrieben- Stichwort "Einstiegsdroge". Nur so kann ich mir die Umfrage-Ergebnisse erklären. @1: Brauchen Sie als Schmerzpatient nicht eher den CBD-Wirkstoff? Beim Rauchen von Cannabis entsteht wie bei jeder Vebrennung auch Teer, der nicht gerade gesundheitsfördernd ist-aber dafür gibt's ja Vaporizer oder oralen Konsum.

  3. SP

    @2, da Sie sich etwas auszukennen scheinen: Wie ist es mit dem Verhältnis von CBD zu THC bzw. mit dem Gesamt - THC - Gehalt bei neu gezüchteten Sorten?

  4. Wissender.

    #1: Wollen Sie Ihre Schmerzen bekämpfen oder wollen Sie sich zukiffen? Es wäre für Sie meiner Meinung nach angebracht, Tabletten mit dem entsprechenden Wirkstoff zu erhalten, jedoch ohne berauschende Wirkung. Wollen Sie das Zeug dann immer noch...?! Viele würden das wohl innerlich beneinen... Mal drüber nachdenken!

  5. Steuermann

    Würde THC besteuert, wäre alle gut. Auch für die Politiker.

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