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Montag, 13.11.2017

Der nächste Verletzte bei Dynamo

„Wir haben zu viele Verletzte“, stöhnte unlängst Dynamos Trainer. Jetzt muss Uwe Neuhaus auf den nächsten Leistungsträger verzichten.

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Manuel Konrad fällt vorerst aus.
Manuel Konrad fällt vorerst aus.

© Robert Michael

Dresden. Vielleicht wäre das auch noch ein Leitsatz, den sich Dynamo auf der Mitgliederversammlung am Wochenende hätte geben können: „Wir wollen alle fit und gesund bleiben.“ Den ambitionierten Aufstiegsplänen, die die Sportgemeinschaft nun offiziell hegt, ist ein hoher Krankenstand wie derzeit sicher nicht zuträglich.

Vor dem Spiel gegen Kiel (5.11.) fehlten mit den Langzeitverletzten Pascal Testroet und Sören Gonther sowie Marco Hartmann, Philip Heise und Aias Aosman gleich fünf potenzielle Stammspieler verletzungsbedingt. Jetzt der nächste in der Reihe: Manuel Konrad. „Der defensive Mittelfeldspieler hat sich im Training am Freitag einen Muskelfaserriss der rechten Adduktoren zugezogen“, meldet der Verein auf seiner Website.

„Wir haben deutlich zu viele Verletzte. Das stört mich“, sagte Uwe Neuhaus Anfang November in einem Interview der SZ. Der Ausfall wurmt den Trainer vor allem, weil sich Konrad „in den zurückliegenden Wochen in einer richtig guten Form präsentiert hat“. In den letzten sechs Dynamo-Pflichtspielen stand der 29-Jährige jeweils die vollen 90 Minuten auf dem Platz.

Immerhin: Kapitän Marco Hartmann und Aias Aosman (beide Muskelfaserriss) absolvieren individuelle Einheiten. Jannik Müller ist nach seiner Kniescheibenprellung ebenfalls teilweise beim Mannschaftstrainings dabei. (fsc)

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Leser-Kommentare

Insgesamt 2 Kommentare

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  1. die Susi

    Was machen die denn im Training? Warum verletzt man sich so oft? Ich hoffe das der hochtrabende 5-Jahresplan nicht vom Abstieg überholt wird. Da muß man eben mal investieren. Vorallem im Sturm muß was her. Das Effizientselend kann sich doch keiner auf Dauer ansehen.

  2. ballholer

    Ganz klar, es wird falsch trainiert. Das sieht man nicht nur in den Spielen an Spielweise und Ergebnissen, sondern auch an der Verletzungsanfälligkeit. Wer ist nochmal für das Training verantwortlich?

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