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Mittwoch, 15.11.2017

Der erste Baum steht

In Großröhrsdorf kann der Advent kommen. Die anderen Städte der Region ziehen nach.

Von Reiner Hanke

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So schön soll der Großröhrdorfer Weihnachtsmarkt auch dieses Jahr aussehen. Der Baum dafür steht.
So schön soll der Großröhrdorfer Weihnachtsmarkt auch dieses Jahr aussehen. Der Baum dafür steht.

© Archivfoto: René Plaul

Aus einem Vorgarten an der Nordstraße schwebte der diesjährige Großröhrsdorfer Weihnachtsbaum ein.
Aus einem Vorgarten an der Nordstraße schwebte der diesjährige Großröhrsdorfer Weihnachtsbaum ein.

© Anja Kurze

Großröhrsdorf. Schon am Montag rollte die schlanke Weihnachtstanne vor dem Rathaus der Stadt Großröhrsdorf an. Wohl so frühzeitig wie noch nie und eine Hauruckaktion. Ohne Kran kann der Baum nicht aufgerichtet werden und der stand gerade an dem Tag zur Verfügung. Bei der momentan guten Auftragslage in der Wirtschaft sind wohl auch die Kräne weitgehend ausgebucht.

Der Baum kommt aus dem Vorgarten der Nordstraße 1. Dort war er zu groß geworden und wurde vom Grundstückseigentümer, einer Erbengemeinschaft, zur Verfügung gestellt.“ Die Besitzer freuen sich, dass der Baum nun für einige Wochen weihnachtlichen Glanz auf den Platz vor dem Rathaus bringt“, so Stadtsprecherin Anja Kurze. Und natürlich, wenn am 9. Dezember zum Weihnachtsmarkt der Nikolaus in die Stadt einzieht. Damit waren die Großröhrsdorfer hier in der Region mit die ersten überhaupt, die den Weihnachtsbaum in diesem Jahr aufstellten. Mit einer Höhe von etwa 15 Metern ist er sogar etwas größer als der Bautzener Baum auf dem Wenzelsmarkt (zwölf Meter), der ebenfalls am Montag aufgerichtet wurde.

Andere Städte in der Region lassen sich noch etwas Zeit. So plant Pulsnitz die spektakuläre Transportaktion für den kommenden Sonnabend. Wer dabei sein möchte, sollte etwa gegen 9 Uhr zum Markt spazieren. Dann rollt der Baum von der Külzstraße auf dem Tieflader durch die Stadt. Er kommt vom Grundstück der Familie Döge. Die Stadt habe etwa eine Handvoll Spenden-Angebote gehabt – auch aus Nachbargemeinden – und den schönsten Baum ausgesucht, so Ramona Großmann von der Stadtverwaltung: „Gleichmäßig gewachsen, ohne kahle Stellen.“ Fürs kommende Jahr sei auch schon einer mit dabei. Gut transportabel müsse der Baum sein. So sollten keine Leitungen im Weg sein und die Strecke bis zum Markt nicht zu weit. Um die 13 Meter sei der Baum hoch und wird vom 1. bis 3. Dezember auch ein Hingucker zum 54. Pulsnitzer Nikolausfest sein.

Die Kamenzer müssen sich noch ein bisschen gedulden, bis sie ihren diesjährigen Weihnachtsbaum auf dem Markt bewundern dürfen. Am 27. November rolle er vor dem Rathaus an, sagt Stadtsprecher Thomas Käppler. Die zehn bis zwölf Meter hohe Blaufichte komme diesmal aus der Nachbarkommune Oßling, von Spendern aus Milstrich. Für den Transport werde die Stadt mit Technik aus hiesigen Firmen unterstützt. Ein weihnachtlicher Glühwein- und ein Imbissstand sollen zudem wieder im Advent an der Weihnachtstanne zum Verweilen einladen. Wo die Buden platziert werden, hänge noch ein bisschen vom Fortschritt der Bauarbeiten am Markt ab, so Thomas Käppler. In Großröhrsdorf befestigten Mitarbeiter der technischen Dienste unterdessen auch gleich am Montag die Baumbeleuchtung. Angeworfen wird sie aber erst, wenn die Adventszeit beginnt.

Während des Weihnachtsbaumtransports von der Dr.-Wilhelm-Külz-Straße zum Markt am Sonnabend durch Pulsnitz ist mit Verkehrseinschränkungen zu rechnen. Die Külzstraße wird laut Stadt von 7 bis 9 Uhr im Bereich Haus 47 voll gesperrt. Zwischen 9 und 9.30 Uhr kommt es wegen des Schwertransports zu Behinderungen.

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