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Dienstag, 02.01.2018

Das Rödertal startet fröhlich ins neue Jahr

Die Polizei zieht eine weitgehend positive Bilanz. Auch, wenn in Radeberg eine Frau verletzt wird.

Von Jens Fritzsche und Bernd Goldammer

Das Rödertal feiert das neue Jahr

Silvester-Zauber am Radeberger Kaiserhof: Das Rödertal begrüßte das neue Jahr fröhlich und weitgehend friedlich.
Silvester-Zauber am Radeberger Kaiserhof: Das Rödertal begrüßte das neue Jahr fröhlich und weitgehend friedlich.

© Bernd Goldammer

Radeberg. Natürlich war sie laut, diese Silvesternacht im Rödertal. Aber dennoch im Großen und Ganzen ruhig – und friedlich. So jedenfalls lautet das Fazit der Polizei. Auch, wenn am frühen Neujahrsmorgen in Radeberg eine Frau von einem Böller verletzt wurde. Gegen ein Uhr morgens hatte auf der Dr.-Albert-Dietze-Straße ein bisher noch Unbekannter einen Böller gezündet und in eine Personengruppe geworfen. Dadurch wurde eine 38-jährige Frau am Bein verletzt und musste durch den Rettungsdienst ambulant behandelt werden. Die Ermittlungen laufen, so die Polizei.

Das Rödertal feiert das neue Jahr

Glück mit dem milden und trockenen Wetter der Silvesternacht hatten zudem nicht nur die Feierfreudigen, sondern auch ein 32-Jähriger, der gegen 10.30 Uhr von der Polizei auf dem Fußweg an der Heidestraße in Radeberg geweckt werden musste. Der nur mit einer Unterhose Bekleidete konnte seinen Alkohol- und Drogenrausch dann im Krankenhaus ausschlafen. Wo seine restlichen Sachen abgeblieben waren, konnte vorerst nicht geklärt werden.

Mit Sicherheit hatte der junge Mann wohl auch schon das bunte Feuerwerk verpasst, mit dem natürlich auch im Rödertal das neue Jahr begrüßt worden war. Im Radeberger Kaiserhof – hier steigt ja bekanntlich alljährlich gleich in mehreren Sälen die größte Silvester-Party der Region – gab es dabei diesmal eine Premiere in Sachen Feuerwerk. Erstmals sorgte hier eine Frau für die bunten Knall-Effekte: Hannelore Falk, die in Meißen eine Feuerwerksfirma betreibt. Für ein kulinarisches Feuerwerk hatte derweil das Kaiserhof-Team um Küchenchef Thomas Michael für die Partygäste gesorgt. Ein paar Kilometer entfernt, im Gasthof Hermsdorf, steigt natürlich keine Silvester-Party ohne die Rouladen, für die Gasthof-Chefin Jana Richter fast schon berühmt ist. Das war natürlich auch diesmal so. Und auf welcher Party rund um Radeberg dabei die beste Stimmung herrschte, ist natürlich Ansichtssache – aber die Party im Fischbacher Kulturhaus dürfte durchaus beste Chancen auf diesen Titel haben. Hier bebte der Boden vor Begeisterung, als kurz vor Mitternacht eine Polonaise nach der anderen durch den schmucken neuen Saal zog.

Gute Stimmung herrschte aber auch im „Radeberger Weihnachtszirkus“ an der Pulsnitzer Straße. Hier verabschiedete sich am Silvesternachmittag dabei der Weihnachtsmann aus dem Programm. Der stammt übrigens aus Radeberg: Hans Traupe, in der gesamten Region bekannter Ochsenzüchter. Und seine Vierbeiner sind ja echte Theater-Stars; Ochse Nils ist zum Beispiel auf der Karl-May-Bühne in Bischofswerda aktiv. Im Weihnachtszirkus wurde Nils nun zum Rentier und zog Hans Traupe durch die Manege. „Ich bin ja selbst auch großer Zirkusfan, wir kamen ins Gespräch und so war ich nun seit Heiligabend der Weihnachtsmann …“ Und das gleich in mehreren ausverkauften Vorstellungen. Der Weihnachtszirkus bleibt noch bis Sonntag hier. Zwar ohne Weihnachtsmann, aber mit vielen anderen winterlichen Attraktionen …