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Dienstag, 15.05.2018 Kommentar

Das könnte bunt werden!

Dresdens Stadtteilfest BRN bekommt ein neues Anmeldeverfahren. Damit ist ein guter Anfang gemacht, um das Fest zu verändern, findet SZ-Redakteurin Sarah Herrmann.

© - keine Angabe im huGO-Archivsys

Schon bei der ersten Vorstellung des neuen Anmeldeverfahrens war klar: Das könnte was werden! Und nun hat sich der Anfangsverdacht bestätigt. In den vergangenen Jahren mangelte es keineswegs an Kritik an dem Stadtteilfest, wohl aber an Engagement von Anwohnern, etwas zu verbessern. Scheinbar fehlte aber nur ein Schubs in die richtige Richtung. Das sieht man daran, dass sich in diesem Jahr zehn Inselverantwortliche angemeldet haben.

Sie haben es jetzt in der Hand, das Fest wieder bunt zu machen. Dabei sollte die Stadt bei den Kontrollen und dem Bearbeiten der Anträge aber auch das eine oder andere Auge zudrücken. Ein Stand, der fünf Zentimeter über den Bordstein ragt, ist mit Sicherheit noch keine Gefahr für Leib und Leben. Kinder sollten Limonade verkaufen können, auch wenn es keine Sondergenehmigung gibt. Denn das Unkonventionelle und Spontane ist doch das, was die Bunte Republik Neustadt zu dem macht, was sie ist.

Jetzt ist also Teamwork gefragt. Anwohner und Stadt müssen an einem Strang ziehen. Ein guter Anfang ist gemacht. Wenn es nun so weitergeht, könnte es am dritten Juniwochenende auf den Neustädter Straßen wieder so richtig bunt werden!

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