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Donnerstag, 07.09.2017

Das ist Dynamos nächster Gegner

Vor gute zwei Wochen trennte sich die SpVgg Greuther Fürth von ihrem Trainer. Ein neuer ist zwar noch nicht gefunden, dafür sollen zwei Last-Minute-Transfers endlich für den ersten Punkt der noch jungen Zweitligasaison sorgen.

Von Cornelius de Haas

Aus den bislang fünf Heimspielen gegen die SpVgg Greuther Fürth stehen acht Punkte für Dynamo zu Buche.
Aus den bislang fünf Heimspielen gegen die SpVgg Greuther Fürth stehen acht Punkte für Dynamo zu Buche.

© Robert Michael

Dresden. Am Freitagabend tritt mit der SpVgg Greuther Fürth der Tabellenletzte der 2.  Bundesliga im DDV-Stadion an. Mit vier Niederlagen in vier Spielen verpatzten die Franken den Saisonstart komplett – was mit dem Rauswurf des Chefcoachs Janos Radoki, dem eine Revolte der Spieler vorausgegangen sein soll, bereits personelle Konsequenzen nach sich zog.

Einen Nachfolger für den Deutsch-Ungarn haben die Kleeblätter aber auch gut zwei Wochen später noch nicht gefunden, auch wenn mit Joe Zinnbauer (einst HSV), Markus Kauczinski (KSC, Ingolstadt) und Bernd Hollerbach (Würzburger Kickers) bereits einige Kandidaten gehandelt wurden. In Dresden wird deshalb der bisherige Co-Trainer Mirko Dickhaut interimsmäßig auf der Bank Platz nehmen.

Die ungeklärte Trainerfrage sorgte dann auch in der Medienarbeit des Vereins für ein Novum. Statt einer Pressekonferenz mit Dickhaut stellte sich Ramazan Yildirim, Direktor der Profifußballabteilung, einer Presserunde. Dort erklärte der seit Donnerstag 42-Jährige: „Dresden ist eine gute Mannschaft, Uwe Neuhaus war selbst mal mein Trainer (bei Rot-Weiss Essen/Anm.d.Red.), er lässt viel Fußball spielen.“ Zudem äußerte sich Yildirim über die Stimmung in Dresden, die höchst aggressiv sei: „Aber wenn wir in der Ordnung gut stehen, haben wir eine Chance. Wir sind gut besetzt, Dresden auch. An guten Tagen können wir jede Mannschaft in der zweiten Liga schlagen.“

Wie Dynamo nahmen auch die Fürther am letzten Tag der Transferperiode noch zwei Bundesliga-erfahrene Spieler unter Vertrag. Von Werder Bremen wurde Mittelfeldspieler Levent Aycicek verpflichtet, vom VfB Stuttgart lieh der Verein Julian Green aus. Der 22 Jahre alte Deutsch-Amerikaner kann sowohl im linken als auch im rechten Mittelfeld und zudem als Mittelstürmer eingesetzt werden. Nicht mehr zum Kader gehört der frühere Dresdner Marcel Franke. Seit dieser Saison ist der 24 Jahre alte Innenverteidiger für Norwich City in der zweiten Liga Englands aktiv.

Markus Schubert hatte in der Länderspielpause Gelegenheit, den kommenden Gegner schon einmal genauer unter die Lupe zu nehmen. In einem Testspiel unterlag die U 20-Auswahl des DFB gegen den Zweitligisten mit 2:3. Dieses Spiel sah sich Dynamos Torwarttalent von der Bank aus an.

Bislang trafen beide Teams in zehn Zweitligapartien aufeinander. Die Bilanz spricht dabei klar für die Franken, die fünfmal als Sieger vom Platz gingen. Den Schwarz-Gelben waren bislang dreimal drei Punkte vergönnt. In der vergangenen Saison gewann Dynamo sein Heimspiel dank zweier Tore von Akaki Gogia mit 2:1. Im Rückspiel unterlief Aias Aosman ein sehenswertes Eigentor, das den 0:1-Endstand markierte.

Der 22-Jährige machte auch deshalb am Mittwoch eine Kampfansage: „Uns interessiert nicht, ob Fürth mit dem Rücken zur Wand steht – wir müssen unsere Punkte holen. Wir glauben an uns und sind uns sicher, dass wir einen Sieg einfahren werden.“

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