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Dienstag, 12.09.2017

„Das ist cool“

Hans Watzl sitzt auf seinem Pferd Solfari, daneben steht Flüga. Weil er seinem Enkel versprochen hat, ihn mit dem Pferd von der Schule abzuholen, reitet Hans Watzl von Mittelfranken bis nach Münster (Nordrhein-Westfalen).
Hans Watzl sitzt auf seinem Pferd Solfari, daneben steht Flüga. Weil er seinem Enkel versprochen hat, ihn mit dem Pferd von der Schule abzuholen, reitet Hans Watzl von Mittelfranken bis nach Münster (Nordrhein-Westfalen).

© dpa

Abenberg. Der leidenschaftliche Wanderreiter Hans Watzl hat Großes vor: Weil er seinem Enkel versprochen hatte, ihn mit dem Pferd von der Schule abzuholen, will der 62-Jährige nun bis zum 1. Oktober rund 550 Kilometer von Mittelfranken bis nach Münster reiten. Versprechen müsse man halten - auch wenn der siebenjährige Junge „ein gutes Stück weg“ wohne. Enkel Hannes habe zu der Idee gesagt: „Opa, das ist cool.“ 23 Reittage hat Watzl für seine Tour geplant. Pro Tag will er 17 bis 35 Kilometer reiten und an jedem sechsten Tag eine Pause machen. Vor einer Woche war er gestartet.

Watzl hat schon mehrere längere Touren auf dem Pferderücken hinter sich. Der Ausritt von seinem Wohnort, dem Abenberger Ortsteil Wassermungenau, bis nach Westfalen sei aber „das Längste, was ich je gemacht habe“, sagte der begeisterte Großvater am Dienstag.

Watzl ist mit seinen Islandpferden Solfari und Fluga unterwegs - abwechselnd dienen ihm die beiden als Reit- und als Packpferd. Seit April hat er den sechsjährigen Wallach und die achtjährige Stute trainiert und mit ihnen im Straßenverkehr geübt. „Die Pferde sind gelassen. Man muss es ihnen halt beibringen, dann macht es ihnen nichts aus.“ Bis jetzt sei alles gut gelaufen, und auch mit dem Wetter habe er weitgehend Glück gehabt. (dpa)

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