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Freitag, 13.10.2017

Budissa sorgt für Sicherheit

Bis zu 400 Gästefans werden beim Spiel gegen den 1. FC Lok Leipzig am Sonntag erwartet. Der Bautzener Verein und die Polizei sind auf alles vorbereitet.

Mit 2:1 konnten die Budissen im April gegen Lok Leipzig – hier der Bautzener Maik Salewski (r.) im Mittelfeld-Duell gegen Daniel Becker – vom heimischen Platz gehen. Gelingt dies am Sonntag erneut?
Mit 2:1 konnten die Budissen im April gegen Lok Leipzig – hier der Bautzener Maik Salewski (r.) im Mittelfeld-Duell gegen Daniel Becker – vom heimischen Platz gehen. Gelingt dies am Sonntag erneut?

© Torsten Zettl

Bautzen. Für das Spiel Budissa Bautzen gegen den 1. FC Lok Leipzig am Sonntag auf der Müllerwiese haben die Polizei und der gastgebende Verein ein Sicherheitskonzept erstellt. „Ein größerer Aufwand ist notwendig, weil das Spiel als störungsanfällig eingestuft wurde“, erklärt Roland Fleischer, Vizepräsident und Sicherheitsbeauftragter bei Budissa Bautzen.

20 Ordner hat der Verein am Sonntag im Einsatz. Auch ein Spielbeobachter wird dabei sein. Er überwacht, ob der gastgebende Verein alle Sicherheitsanforderungen erfüllt. Die Polizei sichert das Spiel zusätzlich ab. Rund 400 Gästefans aus Leipzig werden erwartet. Dazu kommen rund 400 Fans von Budissa Bautzen.

Brisant ist das Spiel deshalb, weil einige Fans aus Leipzig zuletzt in Bischofswerda randaliert hatten. Ende März kam es bei einem Pokalspiel von Lok Leipzig und dem Bischofswerdaer FV zu schweren Ausschreitungen. Dabei gab es sieben Verletzte und es entstand ein Schaden in Höhe von 30 000 Euro.

Dass sich diese Bilder in Bautzen wiederholen, glaubt Roland Fleischer nicht. „Das sind keine verfeindeten Fangruppen“, sagt er und nennt noch ein weiteres Argument: Kurz nach den Vorfällen in Bischofswerda war Lok Leipzig schon einmal in Bautzen zu Gast. „Das war ein ganz normales Spiel und so wird es auch diesmal wieder sein“, erklärt Fleischer.

Der Anpfiff auf der Müllerwiese ertönt am Sonntag um 13.30 Uhr. (SZ/mho)