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Sonntag, 16.07.2017

Budenschluss und Schlössernacht

Die Scheune hat den XX. Schaubuden-Sommer souverän gemeistert.
Die Scheune hat den XX. Schaubuden-Sommer souverän gemeistert.

© André Wirsig

Nach elf Tagen, 158 Aufführungen und mehreren Einlassstopps ist der Schaubudensommer nun vorbei. Sonntagabend endete das Buden-Spektakel für dieses Jahr. Wegen der Änderung im Konzept und auch zum Schutz vor einem überlaufenen Platz an der Scheune in der Neustadt, wurde die Besucherzahl begrenzt. Damit es bei der 20. Auflage des beliebten Kleinkunst-Festivals keine langen Gesichter und ewig wartende Zuschauer gibt. Das Konzept kam offenbar gut an, die Atmosphäre war entspannt und der Platz trotzdem voll, aber nicht überfüllt. Auch, weil der Einlass auf das Gelände bereits ab 18 Uhr drei Euro kostete.

Kreatives Dresden im Abendlicht

Einen ähnlichen Ansturm erlebte die Dresdner Schlössernacht: Schon lange vor Beginn des großen Feuerwerkes zum Abschluss des ausverkauften Spektakels sicherten sich viele der 6 000 Besucher die besten Plätze.

Wer Pyroshow mit Mauerwerk genießen wollte, musste sich vor den Eingang des Schlosses Albrechtsberg stellen, wer auf Elbtal-Panorama stand, wählte eine Terrasse. Mehr als 1 150 Scheinwerfer und Lichtquellen tauchten die Elbschlösser und Parkanlagen trotz zeitweisem Regen in eine effektvolle Atmosphäre.

Die Fassade von Schloss Albrechtsberg wurde mit bewegten Bildern illuminiert. Auf 16 Bühnen gaben über 350 Künstler 85 Konzerte. (SZ/lk)

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