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Mittwoch, 29.11.2017

Brillen: Augen auf bei der Wahl

Der Kauf einer neuen Brille

Bildautor: Gerd Altmann
Bildautor: Gerd Altmann

fällt vielen nicht leicht. Manche sind nicht sicher, welche Form und Farbe einem am besten steht, andere wiederum fühlen sich von der riesigen Brillenauswahl erschlagen. Der folgende Artikel soll Ihnen einen Überblick über die verschiedenen Brillenarten und -modelle geben und Ihnen bei der Auswahl Ihrer Sehhilfe helfen.

Welche Brillenarten gibt es?

Egal, ob Sie aufgrund einer Kurz- oder Weitsichtigkeit eine Brille brauchen oder nur bei der Bildschirmarbeit oder beim Lesen eine Lesebrille benötigen – die verschiedenen Sehschwächen lassen sich mit unterschiedlichen Brillenarten ausgleichen:

  • Einstärkenbrillen besitzen über das gesamte Glas dieselbe Dioptrienstärke und eignen sich bei Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit sowie bei Hornhautverkrümmungen.
  • Gleitsichtbrillen korrigieren sowohl Weit- als auch Kurzsichtigkeit. Dank des gleitenden Übergangs im Brillenglas, nimmt das Auge diesen nicht wahr.
  • Lesebrillen empfehlen sich, wenn die Augen beim Lesen austrocknen oder die Buchstaben verschwimmen.
  • Arbeitsplatzbrillen oder Bildschirmbrillen eignen sich insbesondere für die Arbeit am PC. Dank ihres breiten Sehbereichs lässt die Sehschärfe auch beim Blickwechsel nicht nach.
  • Sonnenbrillen schützen Ihre Augen vor UV-Strahlen. Es gibt sie mit und ohne Sehstärke.

Die gewünschte Brillenfassung auswählen

Bei der Wahl einer Brille spielt nicht nur die Art, sondern auch die Fassung der Sehhilfe eine Rolle. Die einen bevorzugen Vollrandbrillen, bei der die Gläser komplett von einem Rahmen umschlossen sind, andere entscheiden sich für die etwas eleganter und zurückhaltender wirkendende Halbrandbrille, die nur an einer Seite einen Rahmen besitzt und wieder andere wählen das unauffälligste Brillengestell: die randlose Brille. Vorteil der randlosen Variante: Die Brille ist zeitlos, sehr leicht und kaum spürbar.

Für jede Gesichtsform gibt’s die passende Brillenform

Neben Farbe und Fassung, ist die Form der Brille bei der Auswahl entscheidend. Natürlich zählt in erster Linie der eigene Geschmack, doch nicht jede Brillenform ist für jede Gesichtsform vorteilhaft.

  • Haben Sie ein eher rundes Gesicht empfehlen sich Brillenformen, die einen Kontrast zu Ihrer Gesichtsform bilden. Eckige Modelle oder Brillen in Wayfarer Form eignen sich hier sehr gut, da sie Ihre Gesichtskonturen wunderbar zur Geltung bringen.
  • Herzförmigen Gesichtern, mit deutlich ausgeprägten Wangenknochen stehen runde oder ovale Brillenformen sehr gut sowie Brillen, die nach oben hin breiter werden, wie die Cateye Brille.
  • Zu markanten, eckigen Gesichtsformen passen halbe runde Brillen mit weichen Linien hervorragend. Auf ganz runde Fassungen sollten Sie allerdings verzichten, da damit ein zu starker Kontrast entstehen würde.
  • Ovalen Gesichtern steht so gut wie jede Brillenform. Probieren Sie einfach die verschiedenen Fassungen und Formen auf und entscheiden Sie sich für Ihr Wunschmodell.

Fazit

Ob Gleitsichtbrille, Einstärkenbrille oder Lesebrille, mit oder ohne Rahmen, eckig, rund, oval oder als Cateye – entscheidend ist, dass Sie sich mit Ihrer neuen Brille wohlfühlen, diese perfekt sitzt und ihre Sehschwäche ausgleicht. Lassen Sie sich beim Brillenkauf am besten professionell beraten. Ein Fachmann weiß, welche Brillenarten und -formen mit welchen Gläsern und Gestellen kombiniert werden können, stellt Ihnen alle Vor- und Nachteile der verschiedenen Kombinationen vor. Sie müssen sich dann nur noch für ein Modell entscheiden.

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