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Mittwoch, 14.02.2018

Biathlon-Weltcup findet in Russland statt

© Hendrik Schmidt/dpa (Symbolfoto)

Pyeongchang. Trotz des russischen Dopingskandals findet der Biathlon-Weltcup nun doch vom 22. bis 25. März in Tjumen statt. Das entschied der Biathlon-Weltverband IBU am Mittwoch bei seiner 134. Vorstandssitzung am Rande der Olympischen Winterspiele in Pyeongchang. Auch die IBU-Cups in Uwat und Chanty-Mansijsk werden wie ursprünglich geplant in Westsibirien ausgetragen.

Als Konsequenz aus den Dopingenthüllungen um mutmaßliches Staatsdoping bei den Olympischen Winterspielen 2014 in Sotschi war dem russischen Verband RBU zuvor von der IBU die WM 2021 sowie der Weltcup in der vergangenen Saison in Tjumen entzogen worden.

Die IBU begründete die Entscheidung damit, dass das Internationale Olympische Komitee keine Bedenken habe, alle Wettbewerbe, die Russland vor der Suspendierung der nationalen Anti-Doping-Agentur RUSADA gewährt wurden, wie ursprünglich geplant durchzuführen. Die IBU hatte den Zeitplan für die Saison 2017/2018 vor der RUSADA-Suspendierung festgelegt.

Zudem hatten alle Mitglieder der Internationalen Olympischen Wintersport-Föderation (AIOWF) am 9. Dezember 2017 in einer Telefonkonferenz vereinbart, alle Wettkämpfe in Russland wie geplant für die laufende Saison durchzuführen, sofern keine neuen und rechtlich abgesicherten Beweise im Zuge des Dopingskandals vorgelegt werden. (dpa)

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