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Donnerstag, 12.10.2017

Bauverzögerung am Blauen Wunder

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Die Bauarbeiten am Gehweg auf dem Blauen Wunder dauern länger als gedacht. Nicht Ende Oktober, sondern wahrscheinlich erst Ende November sollen diese fertig sein, so Straßenbauamtsleiter Reinhard Koettnitz. Der Grund: Die Abstrahlung der Brücke ist aufwendiger als gedacht. Bei einer Probe des Farbanstriches an allen Stahlbauteilen habe sich herausgestellt, dass dieser in der Unterschicht Blei enthält und vermutlich älter als 30 Jahre ist. Das darüberliegende Farbmaterial enthält kein Blei. Deshalb wird der Anstrich bis zur ersten Beschichtung der Brücke unter besonderem Schutz für die Arbeiter abgetragen und entsorgt. Außerdem müssen die Holzbohlen auf dem Gehweg verlegt werden. Für die Arbeiten wurde ein Hängegerüst angebracht. Dieses ist in Richtung Schillerplatz etwa 70 Meter lang und in Richtung Körnerplatz etwa 20 Meter. (SZ/jv)

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Leser-Kommentare

Insgesamt 2 Kommentare

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  1. Brückenmännchen

    Da ja keiner weiß, dass vor 30 Jahren in der Regel Bleimennige als Rostschutz verwendet wurde. Wenn die Generalsanierung genauso vorbereitet wird, dann wird das ein Jahrtausendprojekt. Ach so, was soll man eigentlich von dem unverständlichen Geschreibe über die Holzbohlen (waren die nicht neu, oder gibt es jetzt auch welche in der Brückenmitte?) und das Gerüst (von wo nach wo denn?) herauslesen?

  2. Stier, Hans - Ullrich

    Es ist wieder ein Schelmenstreich der Straßen- und Tiefbauamtes unter Leitung des Herrn Koettnitz. In den an die Baustelle angrenzenden Bereichen wurde die Sanierung bereits vor 2 - 3 Jahren durchgeführt. In diesem Zug hat man sicherlich Erkenntnisse über vorhandene Farbschichten gewonnen; außerdem ist bekannt,dass alte Farbschichten Bleimennige enthalten und diese in großen Mengen am Blauen Wunder verarbeitet wurden. Dies zeigt wieder, dass das Straßen- und Tiefbauamt unter Leitung des Hernn Koettnitz nicht in der Lage ist Baumaßnahmen fachlich vor zubereiten. Wann zieht das Rathaus endlich Konsequenzen und trifft personelle Entscheidungen zum Wohl der Stadt?

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