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Freitag, 29.12.2017

Bauverzögerung am Bismarckturm

Der Treppeneinbau hat noch nicht begonnen. Die Stadt muss den Auftrag neu ausschreiben.

Von Nina Schirmer

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Am 1. April entstand dieses Foto: Beim Spatenstich für den Einbau der Treppe in den Bismarckturm in Radebeul-Wahnsdorf war auch Bundesinnenminister Thomas de Maiziere dabei. Doch es geht nicht weiter.
Am 1. April entstand dieses Foto: Beim Spatenstich für den Einbau der Treppe in den Bismarckturm in Radebeul-Wahnsdorf war auch Bundesinnenminister Thomas de Maiziere dabei. Doch es geht nicht weiter.

© Norbert Millauer/Archiv

Die ursprünglich geplante Treppe ist doch teurer als gedacht und die Spenden reichen für den Einbau nicht aus. Deshalb hat die Stadt die Ausschreibung aufgehoben. Inzwischen ist eine neue, günstigere Variante gefunden worden.
Die ursprünglich geplante Treppe ist doch teurer als gedacht und die Spenden reichen für den Einbau nicht aus. Deshalb hat die Stadt die Ausschreibung aufgehoben. Inzwischen ist eine neue, günstigere Variante gefunden worden.

© Norbert Millauer

Radebeul. Ende August war die Euphorie groß. Damals war die Spendensumme zusammen, die für die neue Treppe im Bismarckturm gebraucht wird. 280 000 Euro haben Bürger und Firmen aus der Stadt und der Umgebung gespendet, damit der Turm neben dem Spitzhaus begehbar gemacht werden kann. Doch viel getan hat sich seitdem offenbar nicht. In der letzten Stadtratssitzung erkundigte sich deshalb Christian Werner, ehemals Zweiter Bürgermeister von Radebeul, nach dem Baufortschritt.

Baubürgermeister Jörg Müller erklärte, dass die Stadt weiterhin an dem Vorhaben dran sei. Allerdings habe sich gezeigt, dass die Kosten für die Treppenkonstruktion nicht zu den Spendengeldern passten. Einfacher gesagt: Die ursprünglich geplante Treppe ist doch teurer als gedacht und die Spenden reichen für den Einbau nicht aus. Deshalb habe die Stadt die Ausschreibung aufgehoben, sagte Müller. Inzwischen sei aber eine neue, günstigere Variante gefunden worden. Voraussichtlich soll der Auftrag an die Baufirma im Januar im Stadtentwicklungsausschuss vergeben werden.

Der Stadtrat hatte festgelegt, dass der Treppeneinbau ausschließlich über Spenden finanziert werden und nicht von der Stadt bezuschusst werden soll.