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Freitag, 29.12.2017

Bautz’ner Senf immer beliebter

Das Werk im Ortsteil Kleinwelka produzierte in diesem Jahr 15 000 Tonnen – und investiert in die Nachhaltigkeit.

Von Marleen Hollenbach

Der Bautz’ner Senf findet immer mehr Fans. Rund 15 000 Tonnen wurden hier 2017 produziert.
Der Bautz’ner Senf findet immer mehr Fans. Rund 15 000 Tonnen wurden hier 2017 produziert.

© Wolfgang Wittchen

Bautzen. Der Senfhersteller blickt zufrieden auf das Jahr zurück. Wie ein Sprecher des Unternehmens jetzt mitteilt, wurden im Werk in Kleinwelka 15 000 Tonnen Senf produziert. Konkrete Umsatzzahlen will das mittelständische Unternehmen Develey aus Bayern, zu dem Bautz’ner mit seinen fast 60 Mitarbeitern gehört, nicht nennen. In den vergangenen Jahren sei die Warengruppe „Senf“ jedoch sehr stabil gewesen, heißt es in einer Mitteilung. Nach Angaben des Unternehmens ist der mittelscharfe Senf aus Bautzen inzwischen sogar der meistgekaufte Senf in Deutschland.

Erika Riksen, Sprecherin des Unternehmens erklärt, dass die Regionalität der Marke sehr zum Erfolg beiträgt. „Handelsmarken ohne regionalen Bezug haben es auf dem Markt aktuell etwas schwerer“, sagt sie. Auch gäbe es immer wieder neue Produkte, die gut angenommen werden. So kann man den Senf zum Beispiel auch in der Plastikflasche kaufen.

In das Werk in Bautzen wird weiter investiert. Dabei steht die Nachhaltigkeit im Vordergrund. So versucht das Unternehmen, die -Emission des Werkes zu reduzieren. Eine Maßnahme ist zum Beispiel, dass auch die Wärme genutzt wird, die bei der Drucklufterzeugung entsteht. Dadurch kann die Firma Treibstoff einsparen.

Dass der Senf aus Bautzen beliebt ist, zeigt auch ein Blick auf die Mitteldeutsche Markenstudie, die im vergangenen September veröffentlicht wurde. Das Erfurter Institut für angewandte Marketingforschung hatte im Auftrag der Firma MDR-Werbung die Studie erstellt. Demnach wird der Bautz’ner Senf als preisgünstiger wahrgenommen, von den Kunden aber gleichzeitig als innovativ und wertiger erlebt.

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