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Samstag, 12.08.2017

Baustart für Straße durch Arnsdorf

Der seit Langem geplante Ausbau der Huckelpiste kann nun bald beginnen. Das Geld dafür ist schon da.

Von Nadine Steinmann

Die Freude bei allen Beteiligten ist groß: Bürgermeisterin Martina Angermann (vorn) bekommt eine verkehrssichere Kleinwolmsdorfer Straße und Birgit Weber vom Landkreis Bautzen hat von Staatssekretär Stefan Brangs endlich die nötigen Fördermittel für die Sanierung der Straße erhalten.
Die Freude bei allen Beteiligten ist groß: Bürgermeisterin Martina Angermann (vorn) bekommt eine verkehrssichere Kleinwolmsdorfer Straße und Birgit Weber vom Landkreis Bautzen hat von Staatssekretär Stefan Brangs endlich die nötigen Fördermittel für die Sanierung der Straße erhalten.

© Thorsten Eckert

Arnsdorf. Mit einem breiten Grinsen steht Arnsdorfs Bürgermeisterin Martina Angermann am Montagnachmittag an ihrer Problemstraße – der Kleinwolmsdorfer Straße. Normalerweise ist das eher nicht zum Lachen, denn die Straße ist nur noch eine Huckelpiste und kann schon auf eine kleine, unendliche Geschichte zurückblicken, die niemanden erfreuen konnte. Doch nun hat sich der ganze Ärger der letzten Jahre um fehlende Fördermittel, Diskussionen mit Anwohnern um einen Quadratmeter Land und den stundenlangen Planungen mit sämtlichen Beteiligten verflüchtigt. Stefan Brangs, Staatssekretär im Wirtschaftsministerium, übergab Fördermittel zum Bau der Straße an den Landkreis Bautzen. Die Bürgermeisterin von Arnsdorf war dabei und freute sich über den Geldsegen.

Gebaut werden soll in Arnsdorf jetzt so schnell wie möglich. Die Ausschreibung hat bereits stattgefunden und wird nach Aussage von Birgit Weber, Beigeordnete im Landratsamt Bautzen, von ihren Mitarbeitern derzeit geprüft.

In Arnsdorf soll die Kleinwolmsdorfer Straße auf einer Länge von 1 056 Metern ausgebaut werden, also zwischen der Brücke nach dem Kindergarten am Karswald und dem Ortsausgang Richtung Kleinwolmsdorf. Die Fahrbahn wird dabei auf 6,50 Meter erweitert und erhält einen einseitigen, zwei Meter breiten Gehweg. Zudem werden die vier Bushaltestellenhäuschen auf diesem Abschnitt behindertengerecht ausgebaut und teilweise um wenige Meter verrückt.

Die Gesamtkosten liegen bei 1,8 Millionen Euro. Staatssekretär Stefan Brangs hatte am Montagnachmittag 1,3 Millionen Euro im Gepäck. „Insgesamt investierten wir dieses Jahr 211 Millionen Euro in Sachsens Straßen und wollen auch künftig viel Geld in die Hand nehmen“, so der Vertreter des Wirtschaftsministeriums.