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Mittwoch, 14.02.2018

Baustart für neues Dynamo-Gelände

Der Verein lässt Bäume und Sträucher auf der verwilderten Fläche im Ostragehege beseitigen. Dort entstehen ein Funktionsgebäude und Plätze.

Von Juliane Richter

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So soll das Dynamo Trainingszentrum einmal aussehen.
So soll das Dynamo Trainingszentrum einmal aussehen.

© Visualisierung: AP11

In dieser Woche haben die ersten Bauarbeiten für das neue Trainingszentrum von Dynamo Dresden begonnen. Auf der verwilderten Fläche im nördlichen Teil der Ostrahalbinsel, nahe des Frigolanda-Kühlhauses und der Fettschmelze, beseitigt eine Dresdner Firma derzeit Bäume und Sträucher.

Nach Vereinsangaben sollen die Arbeiten noch einige Tage dauern. Parallel dazu beginnen die geforderten Ausgleichsmaßnahmen. In der Nähe des Geländes werden neue Bäume und Sträucher gepflanzt sowie ein neuer Krötenteich angelegt, in den die vorhandenen Tiere umgesiedelt werden müssen. Auf Twitter veröffentlichte Dynamo am Vormittag einige Fotos vom Auftakt der Arbeiten.

Für den Sommer ist dann der eigentliche Baustart für das neue Zentrum geplant, das ein Funktions- und Wirtschaftsgebäude, zwei Rasenplätze, einen Kunstrasenplatz und ein Multifunktionsspielfeld sowie weitere kleinere Sportflächen umfasst. Rund 16 Millionen Euro kostet das Projekt. Vier Millionen Euro will die Stadt Dresden beisteuern. Der Stadtrat wird darüber vermutlich am 1. März entscheiden – bisher zeichnet sich eine Mehrheit ab.

Das restliche Geld stammt größtenteils von der städtischen Gesellschaft für Immobilienwirtschaft Dresden (DGI), welche das Projekt realisiert. Die DGI wird das gesamte Trainingszentrum nach dem Bau an den Verein vermieten. Spätestens nach 25 Jahren besteht eine Kaufoption. Der Bau des neuen Zentrums war längst überfällig, weil Dynamo die bisherigen Flächen im Großen Garten nur noch befristet nutzen darf. Zudem argumentiert der Verein, neue und zeitgemäße Anlagen zu brauchen, um konkurrenzfähig zu bleiben. 2020 soll das neue Trainingszentrum fertig sein. Neben den Profis werden dort auch Spieler der Nachwuchsmannschaften U16, U17 und U19 trainieren.

Leser-Kommentare

Insgesamt 1 Kommentar

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  1. Bedenker

    Also ob das so klug ist, nen schwarzen Kasten (ohhh, wie innovativ und kreativ: schon wieder ne Kiste mehr in Dresden *gähn) in die sonnendurchfluteten Auen zu setzen? Das Albedo dürfte nich sehr gut sein, so dass wieder ne Menge Energie für Gebäudeklima erzeugt und bezahlt werden muss. Und die Außenbeplankung darf alle wenige Jahre ausgetauscht werden, weil sie "Sonnenbrand" hat. Kommt mir sehr undurchdacht daher - aber nicht untypisch bei Bauvorhaben Dresdens.

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