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Freitag, 19.05.2017 Gut zu wissen

Bauende am Geyersberg

Die S 32 sollte schon im Herbst fertig sein. Jetzt dauert es nur noch ein paar Tage bis zu Eröffnung. Und auch auf der Bahnhofstraße ist Land in Sicht.

Von Jens Hoyer

Peter Lange von der Firma Strabagarbeitet an dem Parkplatz, der auf dem Geyersberg neben der S 32 für das Krematorium und den Friedhof gebaut wurde. Wenn die letzten Arbeiten beendet wurden, erfolgt in etwa drei Wochen die Eröffnung der Straße.
Peter Lange von der Firma Strabag arbeitet an dem Parkplatz, der auf dem Geyersberg neben der S 32 für das Krematorium und den Friedhof gebaut wurde. Wenn die letzten Arbeiten beendet wurden, erfolgt in etwa drei Wochen die Eröffnung der Straße.

© Dietmar Thomas

Döbeln. Auch ein gefühlt ewiger Bau geht einmal zu Ende. Derzeit ist die Firma Strabag dabei, die letzten Arbeiten an der S 32/Geyersbergstraße auszuführen. Voraussichtlich am 8. Juni ist die Straße wieder befahrbar, sagte Isabel Siebert. Sprecherin des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr (Lasuv). Die Schwarzdecke war schon vor einiger Zeit aufgezogen worden. Derzeit würden noch recht umfangreiche Arbeiten zur Komplettierung laufen, so Siebert. In der Zufahrt zum Krematorium musste asphaltiert werden, Reste der Pflasterarbeiten an Fußweg und Parkplatz sind auszuführen, die Bankette fertigzustellen. Auch Markierung und Beschilderung fehlen noch.

Eigentlich sollten die Arbeiten schon im Herbst vergangenen Jahres abgeschlossen sein. Allerdings hatte sich herausgestellt, dass die neue Straße in der unteren Kurve zu nahe an einen Abhang heranrückt. Erst in diesem Frühjahr waren dort nachträglich Betonelemente als Stützwand eingebaut worden. Das hatte den Ausbau nicht nur verlängert, sondern auch verteuert. Insgesamt rechnet das Lasuv für mit Kosten von rund 950 000 Euro. Mit dabei ist auch ein Parkplatz fürs Krematorium und den Friedhof. Dort sind 23 zusätzliche Stellplätze entstanden. Die Geyersbergstraße wird seit dem vergangenen Frühjahr auf rund 500 Meter Länge grundhaft ausgebaut. Die Autofahrer waren dort noch auf einer Pflasterstraße unterwegs. Nicht nur der Belag wurde gewechselt, sondern auch die Kurvenradien verändert. Deutlich entschärft wurde die Kurve am Krematorium.

Auch an der B 175/Bahnhofstraße zeichnet sich langsam das Bauende ab. Nach Verlegung der Medien wie Abwasser, Trinkwasser, Gas und Elektroleitungen hat dort der Straßenbau begonnen. Die Straße soll bis Ende Juli fertiggestellt werden, so Isabell Siebert.

Auch dieser Straßenbau sollte ursprünglich schon im Herbst fertiggestellt werden. Allerdings hatte es schon von Anfang an Verzögerungen beim Tiefbau im ersten Bauabschnitt in der Grimmaischen Straße gegeben. Die Grimmaische Straße und die Lindenallee samt Kreisverkehr sind schon seit Monaten fertiggestellt und wieder befahrbar. Der Stadtbauhof hat den Kreisverkehrsplatz am Hauptbahnhof mit Schotter, einem Eisenbahn-Radsatz und Schienen gestaltet.

Ruhe wird auf der B 175 auch nach Ende dieser Arbeiten nicht einziehen. In Döbeln Ost hat schon die Verlegung von Wasser- und Abwasserleitungen begonnen. Dort wird die Bundesstraße ab dem Sommer zwischen Kreisverkehr und Autobahn ausgebaut. Eine Vollsperrung ist nicht geplant.

Und auch am Westende der Stadt werden die Arbeiten weitergehen. Voraussichtlich im August beginnen der Neubau der Brücke über die Zschopau bei Töpeln. Eine Vollsperrung ist auch hier nicht nötig. Neben der Baustelle wird eine einspurige Behelfsbrücke errichtet, über die der Verkehr wechselseitig per Ampelregelung fließt. Derzeit werde die Ausschreibung vorbereitet, so Isabel Siebert. Dann müssten zunächst Bäume im Baufeld gefällt und anschließend die Behelfsbrücke inklusive Umfahrung noch vor dem Winter hergestellt werden. Mit dem Abriss der Brücke kann erst nach Abschluss dieser Vorarbeiten begonnen werden.

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