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Samstag, 12.08.2017

Bauarbeiten im Zeitplan

Der Straßenbau auf der S 100 in Kamenz und an der Binde geht voran. Schwierigkeiten gibt es trotzdem.

Von Nicole Preuß

© dpa

Kamenz. Die beiden Großbaustellen auf der Staatsstraße 100 sollen so schnell wie möglich beendet werden. Die Bauarbeiten liegen im Wesentlichen im Zeitplan, heißt es aus dem Landesamt für Straßenbau und Verkehr. Die Brückenbaustelle am Abzweig nach Reichenau soll noch vor dem Wintereinbruch fertiggestellt werden und die Bauarbeiten auf der Königsbrücker Straße in Kamenz Ende Oktober ein Ende finden. Die Baustellen sorgen seit Monaten dafür, dass Pendler sich Schleichwege suchen, um die kilometerlange Umleitung über Bernsdorf zu umgehen. Das stößt an die Belastungsgrenzen von Anwohnern in Kamenz, Schönteichen und Neukirch (die SZ berichtete).

Schutzstreifen für Radfahrer

Das Landesamt für Straßenbau und Verkehr (Lasuv) erneuert in Kamenz die Königsbrücker Straße und ergänzt sie um einen Schutzstreifen für Radfahrer. Die Bauarbeiten laufen seit Anfang Juni. Die Bauleute haben den Straßenaufbau auf einer Länge von 700 Metern ausgebaut und beschäftigen sich zurzeit mit den Kanalarbeiten. Schmutz- und Regenwasserleitungen werden eingebaut. Zudem bekommt die Straße neue Abläufe. „Wegen der Vielzahl von Bestandsleitungen gestaltet sich der Einbau der Anbindeleitungen von den Straßenabläufen aus dem Randbereich zu den mittig der Straße eingebauten Sammelkanälen schwierig“, sagt Lasuv-Sprecherin Isabel Siebert. „Nach den Planungen werden die Kanalbauarbeiten bis Ende August abgeschlossen sein.“ Mitte September soll die Straße eine Asphaltschicht und im Oktober einen Gehweg bekommen.

Brückenbau zieht sich noch hin

Die Baustelle zwischen Koitzsch und Königsbrück hingegen wird wohl nicht so schnell abgeschlossen werden können. Die Bauleute haben bereits Anfang des Jahres mit den Arbeiten an der Binde begonnen. Sie bauen eine neue 54 Meter lange Brücke, die insgesamt auf 34 Pfählen ruht. Die Bauarbeiten wurden nötig, weil bereits vor Jahren der Straßendamm plötzlich abgesackt war. „Die Pfeiler und Widerlager stehen bereits, das Gelände unter dem Bauwerk ist weitestgehend profiliert“, sagt die Sprecherin des Lasuv. Der Freistaat investiert in beide Bauvorhaben immerhin insgesamt etwa 2,2 Millionen Euro.

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