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Donnerstag, 04.01.2018

Aufregendes Jahr für den Basar

Die Arnsdorfer Veranstalter feierten zehnjähriges Jubiläum und neue Freundschaften. Zudem mussten sie umziehen.

Von Nadine Steinmann

Die Organisatorinnen des Kindersachen-Basars, Antje Scheiding, Manuela Rejzek, Ute Frey und Anke Kunath (v.li), haben mit Daniel Skupin, Vorsitzender des Vereins „Arnsdorf hilft“ einen neuen Partner im Boot.
Die Organisatorinnen des Kindersachen-Basars, Antje Scheiding, Manuela Rejzek, Ute Frey und Anke Kunath (v.li), haben mit Daniel Skupin, Vorsitzender des Vereins „Arnsdorf hilft“ einen neuen Partner im Boot.

© Thorsten Eckert

Arnsdorf. Im Frühjahr war noch alles wie gewohnt: Zum neunten Mal haben Fischbacher und Arnsdorfer Eltern zum traditionellen Kindersachen-Basar eingeladen. Und erneut strömten hunderte Besucher in den Verkaufsraum des Fischbacher Kulturhauses. Die gute Nachricht nach dem Frühjahrs-Basar: Erneut kamen jeweils 450 Euro an Spendengeldern für die beiden Kindertagesstätten sowie den Hort der Gemeinde zusammen. Die schlechte Nachricht: Der bevorstehende Herbst-Basar kann auf keinen Fall im Fischbacher Kulturhaus stattfinden. Denn dies sollte endlich ein neues Außengelände bekommen. Deswegen konnten zwar kleinere Veranstaltungen nach wie vor in dem Haus durchgeführt werden, Großveranstaltungen aus Sicherheitsgründen allerdings nicht. Und das ausgerechnet zur zehnten Ausgabe des Kindersachen-Basars! Für die Elterninitiative begann deswegen im Frühsommer gemeinsam mit der Gemeindeverwaltung die Suche nach einem alternativen Veranstaltungsort. Mit der alten Plattenbauschule an der Stolpener Straße war immerhin relativ schnell eine Lösung gefunden.

Und kurz vor dem Basar im September konnten die organisierenden Eltern eine weitere positive Neuigkeit verkünden: Der Kindersachen-Basar wird ab sofort unter dem Dach des Vereins „Arnsdorf hilft“ stattfinden. „Als Verein können wir die Formalitäten übernehmen, wie zum Beispiel den Kontakt zur Gemeindeverwaltung wegen der Anmietung der Räumlichkeiten“, erklärte Vorstandsmitglied Daniel Skupin damals gegenüber der Sächsischen Zeitung. Das sei als Vertreter eines gemeinnützigen Vereins meist einfacher, als wenn Privatpersonen – also in diesem Falle die Eltern – in Erscheinung treten. „Die Organisation und Durchführung bleibt dagegen komplett bei der Elterninitiative“, betonte der Arnsdorfer.

Neue Räume gut angenommen

Und die Durchführung hat auch zum runden Jubiläum – trotz des neuen Veranstaltungsortes – hervorragend funktioniert. „Wir haben den Basar sehr gut über die Bühne bekommen. Die neuen Räumlichkeiten wurden sowohl von Käufern als auch von den Helfern sehr gut angenommen. Wir hatten viel mehr Platz und somit konnten wir die Waren auch breiter auslegen, was dazu geführt hat, dass wir die hohen Kleiderstapel etwas reduzieren, sprich: in die Breite auslegen konnten“, berichtet Ute Frey im September. Die Atmosphäre sei durch den zusätzlichen Platz sehr entspannt gewesen und die Schnäppchenjäger konnten viel besser stöbern. Und das hat sich schließlich auch in der Spendensumme bemerkbar gemacht. 1 684,60 Euro konnten erzielt werden. Also erneut rund 561 Euro für jede Kindertageseinrichtung, die das Geld dort einsetzen können, wo es am nötigsten gebraucht wird.

„Wir sind total begeistert. Es hat sich also gezeigt, dass es sich gelohnt hat, dass wir in die Plattenbauschule ausweichen mussten“, freute sich Ute Frey im Herbst. Und auch wenn das Jahr 2017 ein sehr aufregendes Jahr mit vielen Höhen und Tiefen war, so war es doch für die Eltern des Kindersachen-Basars vor allem ein erfolgreiches Jahr. Und daran soll sich auch 2018 nichts ändern. Der nächste Basar wird auf jeden Fall kommen! Ein Termin steht sogar schon fest. Am 9. und 10. März können junge Eltern erneut auf die Suche nach Schnäppchen für das Frühjahr und den Sommer gehen – und zwar wieder in der Plattenbauschule.

Weitere Informationen zum Basar finden Sie im Internet unter www.arnsdorf-hilft.de