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Donnerstag, 07.12.2017

Abgeschoben in den Kosovo

Familie Kajtazi wurde mit acht Kindern aus Dresden ausgewiesen. Wie geht es ihnen in ihrer Heimat?

Von Julia Vollmer

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Die Bilder aus dem Kosovo zeigen die karge neue Bleibe der Familie nahe der Hauptstadt Pristina.
Die Bilder aus dem Kosovo zeigen die karge neue Bleibe der Familie nahe der Hauptstadt Pristina.

© privat

„Hallo, hier spricht Bajram.“ In der Telefonleitung knackt es. Immer wieder ist das Gespräch kurz unterbrochen. „Wir haben jetzt eine Wohnung zur Miete gefunden, doch Möbel fehlen.“ Wieder ist die Verbindung kurz weg. Der 17-jährige Bajram wurde im Oktober gemeinsam mit seiner Mutter und sieben Geschwistern aus Tolkewitz in den Kosovo abgeschoben. Zweieinhalb Jahre lebte die Familie Kajtazi in Dresden, die Kinder besuchten die Schule. Die Kleinen gingen in den Kindergarten.

Jetzt lebt die Familie in einem kleinen Ort nahe der Hauptstadt Pristina. „Uns geht es nicht gut, wir vermissen Deutschland und würden gerne wieder in die Schule gehen“, erzählt der 17-jährige Bajram, der in Dresden schon seinen Ausbildungsplatz als Maler sicher hatte. Doch in dem Dorf, in dem die Familie jetzt lebt, stehen nur fünf Häuser. Die Schule ist 30 Kilometer weit entfernt, öffentliche Verkehrsmittel fehlen, ein Auto besitzen sie nicht, sagt er. Weder Heizung noch Waschmaschine gibt es. „Wir frieren. Nachts wird es bis zu minus zwei Grad kalt“, sagt der Junge. Die Geschwister und ihre Mutter müssen sich im Kosovo allein durchschlagen. Der Vater darf aus Montenegro, wo er eine Haftstrafe abgesessen hat, nicht in den Kosovo einreisen. Warum weiß die Familie nicht, sagt Bajram Kajtazi.

Die Haftstrafe des Vaters war auch der Grund für die Entscheidung der deutschen Behörden, die Familie abzuschieben. Interpol suchte den Familienvater europaweit. Er soll in Montenegro in seiner Abwesenheit zu vier Monaten Haft verurteilt worden sein. Was ihm genau vorgeworfen wurde, ist unklar.

„Die Familie war nach Abschluss des Asylverfahrens vollziehbar ausreisepflichtig. Nach einer Anordnung der Sächsischen Härtefallkommission vom 18. August 2016 wurden der Familie Aufenthaltserlaubnisse erteilt“, sagt Ingolf Ulrich von der Landesdirektion Sachsen. Aufgrund der Straftaten des Familienvaters sei die Anordnung der Erteilung der Aufenthaltserlaubnisse aber widerrufen worden. Der Familie sei die Möglichkeit der freiwilligen Ausreise eingeräumt worden. „Nachdem diese Möglichkeit jedoch nicht genutzt wurde, wurden die Frau und die acht Kinder am 19. Oktober abgeschoben“, so der Sprecher.

Diese Abschiebung geschah am späten Abend. Kurz vor Mitternacht klingelten die Beamten an der Tür. Gegen dieses Vorgehen der Behörden regt sich nun Widerstand aus dem Jugendhilfeausschuss. „Abschiebungen von Kindern in den Nachtstunden sind meiner Meinung nach Kindeswohlgefährdung“, so Anke Lietzmann. „Das Vorgehen der Behörden bei der Abschiebung dieser Familie ist unerträglich“, sagt auch Dorothee Marth, die für die SPD in diesem Ausschuss sitzt. Sie schäme sich fast dafür, dass der Staat „überfallartige Abschiebung von Kindern in Handschellen, zu nachtschlafender Zeit zulässt“. Sie sehe die Regelungen zum Kinderschutz nicht genug berücksichtigt. Die Landesdirektion verteidigt ihr Vorgehen. „Der Zugriff in den Nachtstunden war notwendig, weil die Übergabe der Personen am Flughafen Frankfurt am Main aufgrund der Abflugzeit des Charterfluges bereits ab 8.30 Uhr erfolgen musste“, betont Ulrich.

Silvia Tröster, die sich bei der Initiative „Laubegast ist bunt“ engagiert, war bei der Abschiebung dabei. „Ich bekomme die Bilder nicht mehr aus dem Kopf: wie die Kinder mit großen Müllsäcken mit ihren persönlichen Dingen aus dem Haus kamen“, sagt sie. Da die Familienmitglieder keine Wertsachen besaßen, nahmen sie die Federbetten für den Winter mit. Nur 20 Kilo pro Person waren erlaubt. Tröster hat sich nun mit einem Brief an das Innenministerium gewandt. Sie wünscht sich eine Lösung für die Kinder. „Sie sollen wieder die Schule besuchen dürfen“, sagt sie. Die Mitglieder von Laubegast senden regelmäßig Geld per Western Union in den Kosovo. Denn ein Konto haben die Kajtazis nicht.

Einer, der sich engagiert, ist der Blasewitzer Ortsbeirat Werner Schnuppe. Als „bestens integriert“ bezeichnet er die Familie. Er habe sie zwei Jahre lang betreut, sie zu Ämtern begleitet. Er war es auch, der den Härtefallantrag bei der Kommission stellte. Jetzt hofft er auf eine gute Zukunft für die Kinder. „Sicher, der Vater hat sich etwas zuschulden kommen lassen. Aber dafür können doch die Kinder nichts.“ Ähnliche Hoffnungen hat Franziska Gramm. Sie unterrichtete die Mutter zwei Jahre lang. „Shahire kam trotz ihrer damals 37 Jahre als Analphabetin nach Deutschland. Sie konnte kein Formular unterschreiben“, erinnert sich Gramm. Statt ihres Namens setzte die Kosovarin drei Kreuze darunter. Mit beharrlicher Übung in zwei Stunden pro Woche erzielte sie nach und nach Erfolge, konnte bald ihren Namen und kurze Sätze schreiben und einfache Mathematik-Aufgaben lösen. „Sie erzählte mir, im Kosovo sei es normal, dass Frauen nicht schreiben können.“ Nun hofft auch Bajram, dass seine Geschwister bald wieder eine Schule besuchen können. Ihr größter Wunsch aber: Dresden bald wiederzusehen.

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Leser-Kommentare

Insgesamt 83 Kommentare

Alle Kommentare anzeigen

  1. Klaus

    Was ist denn die Erwartungshaltung der Autorin? Tränendrüse? Dass Deutschland jeden Menschen auf der Welt aufnimmt, dem es irgendwie schlecht geht? Dann können wir ja quasi ganz Afrika, Osteuropa und große Teile von Asien aufnehmen. Es gibt kein Recht auf Migration - sondern lediglich eines auf Asyl. Und asylberechtigt war die Familie in diesem Fall offenbar nicht.

  2. kamie

    @ Klaus: aber ein Bericht darüber ist doch legitim, oder wozu ist eine Zeitung da?

  3. Tatsache

    So schmerzlich das Menschliche an dem Problem ist, da ist die Realität! Und waren es nicht gerade die Kosovaren die sich mit aller Vehemenz und europäischer Hilfe von Serbien lossagten um einen eigenen panslavischen Weg zu gehen? Nicht, dass es in den ländlichsten Regionen Serbiens auch heute wesentlich anders aussehen würde...Schulen besuchen die allermeisten serbischen Kinder im schulpflichtigen Alter, ja selbst Internate für jene aus den abgelegendsten Landesteilen gibt es heute noch.

  4. Dresdner

    Klaus #1, genau richtig. Hier wurde einmal Recht und Gesetz umgesetzt und da muss natürlich ein emotionaler Bericht geschrieben werden.

  5. nonmigrant

    Ich empfinde den Artikel überwiegend populistisch und als no border - Propaganda.

  6. Plötzlich

    Alles was da aufgezählt wird, Miete, Möbel, Heizung, Waschmaschine wurde in Dresden von deutschen Steuerzahlern bezahlt. Und auch dann noch, als rechtsstaatlich festgestellt wurde, dass es sich um Wirtschaftmigranten und nicht um Asylberechtigte handelt. Warum jetzt das gejammert. Die Familie hatte ausreichend Zeit sich auf das Leben im Kosovo vorzubereiten. Aber offensichtlich haben die "bunten" Laubegaster darauf vertraut, dass in Deutschland weiterhin Gesetze und Anordnungen nicht durch dirchgesetzt bzw. vollzogen werden. Und haben diesen Floh auch noch der Familie ins Ohr gesetzt. Ein Tip noch an die "Bunten": Um solche Fälle zu verhindern, kann man sich auch in den Herkunftsländern engagieren. Schulbau oder Hilfe zum Erlangen der beruflichen Selbstständigkeit wären mal Themen. Ich mache das in einigen Gegenden der Welt und siehe da.... plötzlich wollen viel weniger Leute dort weg.

  7. Silke L.

    Ungefähr 90 Prozent der Weltbevölkerung leben unter unserem Lebensniveau und sind damit der hier beschriebenen Familie gleichgestellt. Sollten also alle diese Menschen, wenn man Frau Vollmer richtig versteht, bei uns leben dürfen, sofern sie es einmal über unsere Grenze geschafft haben?

  8. jk

    Wer Kinder und Menschen allgemein in solche Verhältnisse abschiebt ist nichts weiter als ein Verbrecher. Hier wurde weder Recht noch Gesetz umgesetzt, hier werden Menschenrechte mit Füßen getreten! Im Westen nichts Neues.

  9. Frank U.F.

    Kosovo war bis 1991/92 Teil der Sozialistischen Föderativen Republik Jugoslawien. Wie kann es da sein, daß es dort Analphabeten und Armut geben soll?

  10. Anja Köhler

    Toller Bericht, liebe SZ. Ich finde es gut, dass Ihr an dem Thema dran bleibt, und die Familie und jene zu Wort kommen lasst, die mit ihr in Dresden zu tun hatten. Das Vorgehen der Behörden verdient keinen Kommentar. Und mit dem Satz „Wir ... würden gern wieder in die Schule gehen“, ist aus meiner Sicht ohnehin alles gesagt.

  11. Klar

    @3: Völlig korrekt! Und als Bonmot: nur 23 der 28 EU-Mitgliedstaaten erkennen die Unabhängigkeit Kosovos an... [https://de.wikipedia.org/wiki/Kosovo_und_die_Europ%C3%A4ische_Union]

  12. Taschi

    Dass es im Kosovo kein Luxusleben gibt ist ja nichts neues. Aber warum wird das Schicksal dieser Familie so aufgebauscht? Wenn sie ausgewiesen wurden, hat das einfach Gründe. Warum sollen Ausnahmen gemacht werden. Bei diesem Thema muss es klare Regelungen geben. Und diese gelten dann für alle. Ok, die Kinder haben sich vlt. schon gut eingelebt aber man läuft nun einmal Gefahr sich ein zu gewöhnen und dann abgeschoben zu werden. Das weiß man vorher. Ich will nicht behaupten, dass ich kein Mitleid mit der Familie habe. Aber man sollte rational bleiben. Gesetze sind zur Einhaltung da. Hier wird einiges dramatisiert was völlig unnötig ist. Es ist kein Einzelfall aber vlt brauchen wieder ein paar Unterstützer eine Story als Flaggschiff? Ich weiß nicht wie ich diese Nachricht beurteilen soll? Da haben wir aktuell ganz andere wichtigere Themen.

  13. Matthias

    Ja, ok, eine Familie die kein Asylrecht hat muss nach Hause. Das ist nun mal Gesetz. Und was ist mit den massenhaften alleinstehenden jungen Männern, die uns, mal primitiv gesagt, permanent auf den Sack gehen? Die können bleiben, oder?

  14. Juliane

    @10: Dem Satz, dass sie gern wieder zur Schule gehen würden, ist ein entscheidendes Detail vorangestellt, nämlich, dass sie Deutschland vermissen. Klar, hier gab's a auch alles geschenkt. Es ist aber nun mal kein Menschenrecht, dass sie hier dauerhaft alles geschenkt bekommen. Und bei zwei Stunden Unterricht pro Woche... wie lange soll das in dem "Tempo" dauern, bis die Frau fit genug ist wenigstens einen Teil ihrer Lebenshaltungskosten selbst zu erarbeiten? Wem es privat am Herzen liegt, der Familie zu helfen, soll das ruhig tun. Packt einen Transporter mit Möbeln, Tapete, Farbe und Teppich und fahrt hin und macht der Frau die Wohnung hübsch. Aber eben bitte privat, nicht auf Steuerzahlerkosten.

  15. Rot

    Der Gerechtigkeit halber sollten alle mittellosen Familien aus dem Kosovo nach Deutschland geholt werden.

  16. Thomas Rosenberg

    Schon schlimm zu lesen, wie sich einige Kommentatoren so richtig besser fühlen, weil Sie jemanden gefunden haben, dem es schlechter geht als ihnen selbst, und dem man dafür auch noch die Schuld geben kann.

  17. Mick Jagger

    Die gute Frau sollte vielleicht mal aufklären, was ihr Gatte so getrieben hat, das er in Haft gekommen ist. Das hier die Gesetze angewendet wurden ist gut! Wir sind hier nicht bei wünsch Dir was. Es geht ja auch so schön genug drunter und drüber. Abgeschoben werden müsste noch viel viel mehr!

  18. Steuerzahler

    Bunte Knete statt Hirn schwafelt was von "Kindeswohlgefährdung". Die Ansichten dieses Personenkreises umzusetzen, ist staatsgefährdend! Aber das interessiert ja die, die NICHT arbeiten gehen und auf meine Kosten leben, keinen Deut.

  19. Rot

    @16 ... Schreiben Sie doch nicht solchen Unsinn. Schuld sind die, die dieser armen Familie lange Zeit falsche Hoffnungen gemacht haben, offene Grenzen, ein fehlendes Einwanderungsgsetz und zu lange dauerende Asylverfahren.

  20. Volkmar Höhnel

    @16 Ja, Thomas Rosenberg, sich besser zu fühlen als andere Menschen, entspricht dem Wesen der Deutschen und ist eine der wichtigsten Triebkräfte, sich über andere zu erheben und zu verurteilen. Das hat eine lange, verhängnisvolle Geschichte!

  21. Sören Göhler, Dresden

    Kosovo - ist das nicht die Region, wo die NATO aus meiner Sicht klare Kriegsverbrechen beging, indem sie dort Atommüll in Form panzerbrechender Munition aus abgereichertem Uran tonnenweise eingesetzt hat? Schon aus diesem Grund dürfte in diese nuklear verseuchte Region kein Mensch abgeschoben werden. Mißbildungen bei Neugeborenen sind dort keine Seltenheit und ebenso sind die Krebsraten und "normale" Organschäden aufgrund der Giftigkeit der NATO-Hinterlassenschaften weit über dem europäischen Durchschnitt und so wie es dort aussieht, sieht es im Irak, in Bosnien und auch in Afghanistan aus.

  22. jk

    @17 Wenn Humanität und Solidarität staatsgefährdend sind, dann bin ich gern staatsgefährdend und stolz darauf!

  23. Realist

    Werte Julia Vollmer - Sie sollten dem geneigten Leser nun eimal klar mitteilen was Sie mit dem Artikel ausdrücken wollen ? Hier wurde wenn auch mit Verspätung das Prinzip des Rechtsstaates durchgesetzt. Zu kritisiern ist das der Aufenthalt so lange geduldet wurde.Ja es ist Traurig das es Regionen auf dieser Welt gibt wo Menschen teilweise unveschuldet in Elend leben. Hier muß über die UNO Einfluß auf die Regierungen solcher Länder genommen werden.Gerade in Afrika existieren Möglichkeiten es gibt Bodenschätze usw. Jk - schreibt gar durch die Rückführung wurden Menschenrechte mit Füßen getreten.Ja sollen wir nun alle aufnehmen u.alimentieren die in der Welt in Not leben - wir schaffen es ja nicht einmal unsere Altersarmut zu bekämpfen u.genehmigen nun das Harz 4 Empfänger sich eine Summe dazubetteln dürfen.Das es Deutschland heute noch verhältnismässig gut geht haben sich die Bürger erkämpft ,es kann aber ganz schnell kippen ,wenn wir meinen WIR SCHAFFEN DAS

  24. Thomas Roenberg

    @18: Unsinn? Egal. Man darf ja eine Meinung haben. Ansonsten mal zum Bedenken: Die Deutsche Rentenversicherung zahlt 330.000 Renten in über 190 Länder. In der Rhein-Neckar-Zeitung ist unter der Überschrift "Von Bad Rappenau nach Bulgarien" von einer Rentnerin zu lesen, die mit kleinem Geld ausgewandert ist: ... Die damals 63-Jährige wanderte nach Bulgarien aus. Heute sitzt sie gemütlich unter Palmen am Schwarzen Meer und bereut ihren gewagten Schritt von damals kein bisschen." (Rhein Neckar Zeitung vom 21.05.2017) Und wo ist jetzt der Unterschied. Ach klar, in der Seite des Betrachters. Gut, die Dame nimmt keine Sozialleistungen in Anspruch. Dafür trägt sie Ihren Teil dazu bei, dass sich die Kostenspirale an der Schwarzmeerküste nach oben dreht. Dann nehmen die bulgarischen Billigfahrer den deutschen LKW-Fahrern (die Deutschen sind ja ohnehin die besten Fahrer der Welt) die Jobs weg, damit sie Ihre Familien ernähren können. Stimmt's. Ach so, das ist jetzt mal Unsinn, oder. Globale Welt

  25. Mutter

    „Abschiebungen von Kindern in den Nachtstunden sind meiner Meinung nach Kindeswohlgefährdung“ - hätte man die Abschiebung bei Tage gemacht und verher angekündigt, wäre die Familie sicher urplötzlich verschwunden oder irgendwelche "Aktivisten" hätten sich den Behörden in den Weg gestellt. SO tragisch diese ABschiebung für die betroffene Familie ist, sie erfolgte nach geltendem Recht und Gesetz. Das muss die SZ jetzt nicht auf die Tränendrüse drücken. Es gibt Länder auf der Erde, dagegen sind die Zustände im Kosovo geradezu paradiesisch. Wir Deutschen können weder die gesamte dritte Welt bei uns aufnehmen noch retten, ach wenn das manche gerne hätten.

  26. jk

    @17 Wenn Humanität und Solidarität staatsgefährdend sind, dann bin ich gern staatsgefährdend und stolz darauf!

  27. f.weber

    die kosovo-refugees soll doch bitte frau albright, herr clinton, herr fischer, herr blair und auch herr schröder persönlich betreuen. dies alles sind kriegsverbrecher. ab nach den haag und alle vermögen weltweit von denen konfiszieren. dann ist genug kohle da. und die familie kann doch camp bondsteeel bewachen. dann haben die amis eigene integrationsmassnahmen - direkt vor ort.

  28. Michael H.

    Mit dem Geld, das die Unterstützung einer neunköpfigen Familie hier kostet, kann im Kosovo und anderswo viel mehr bewegt werden. Da liegt, glaube ich, der richtige Ansatz. Und private Hilfe für persönlich Bekannte ist ja nicht verboten. Daß eine rechtlich notwendige Abschiebung nie ein schönes Bild abgibt, ist leider so. Aber die Leute hätten ja ganz kommod bei Tageslicht selbst ausreisen können. Es ist billig, den Behörden einen Vorwurf zu machen.

  29. Born

    Es wäre richtig die Leute welche so vehement gegen eine Abschiebung sind finanziell an den bisher aufgelaufenen Kosten für die armen Menschen zu beteiligen,besser noch ihnen alle Kosten aufzuerlegen,mal sehen wie sich dann die Meinung ändert.Aber so lange es nicht aus der eigenen Schatulle geht kann man schön schwafeln

  30. Thomas

    Ich frage mich, wie man so viele Kinder in die Welt setzen kann, wenn man nicht weiß, wie man sie durchbringen soll? Das entzieht sich meiner Kenntnis nach jeglicher Vernunft.... ein grundsätzliches Problem auf dieser Welt, besonders da, wo der Lebensstandard ein sehr nidriges Niveau hat. Es fehlt an Aufklärung....Und bitte mal die Grenzen dicht machen.. Ich gebe dem Kommentaor Nr. 1 Klaus in allen Punkten absolutes Recht. Für mich zählt da keine andere Meinung. Fertig. Aus. Ende.

  31. M.H.

    Willi Wimmer, ehemaliger Staatssekretär im Verteidigungsministerium CDU auf YouTube über „Planung von Flüchtlingsströmen“ und das Lostreten des Krieges in Jugoslawien... Rolle der NATO, Medien... ein Fachmann und Insider, der deutlich informiert. Ich kann nur für mich sprechen und würde prüfen, ob mein Arbeitgeber für die Rüstung arbeitet bzw. forscht oder zuliefert und die entsprechende Konsequenz daraus ziehen. Matthäus 7,3

  32. Frank

    Einfach das Recht der Migration als Grundrecht festschreiben! Wir würden alle auch Umziehen, Migrieren, wenn es uns schlecht gehen würde. Denkt mal darüber nach!

  33. Frank

    An alle die hier was von Gerechtigkeit erzählen: Die Welt ist nicht gerecht! Nahe zu alle Aspekte Eures Besitzes ist auf Kosten Anderer erwirtschaftet. Solche geistreichen Sprüche wie "an den Kosten von Geflüchteten beteiligen" zeigt einfach nur das Ihr das globale Ausmaß diese Problems nicht verstanden habt. Meint Ihr die Leute welchen es dreckiger geht als uns verschwinden irgendwann einfach? Nein es werden immer mehr... und es werden auch immer mehr hier herkommen. Dagegen hilft es leider nicht eine Abschiebung zu feiern, auf sein Schnitzel zu bestehen und auf billiges Benzin zu pochen.

  34. Demokrat

    Werter jk - was wollen Sie eigentlich mit den unter die Gürtellinie gehenden bla bla bla Beiträgen. Wenn Sie so human u.solidarisch sind wie Sie hier von anderen fordern dann schreiben Sie doch mal was Sie bis jetzt an Hilfe geleistet haben . Es hat keiner etwas dagegen wenn Sie sich im privaten Leben einschränken u.bedürftigen Menschen helfen. Das aber sollten Sie aus Solidarität zunächst mit Ihren Mitmenschen in Deutschland tun da gibt es gnug die an Altersarmut leiden u.keine Verwandten haben oder auch Kinder Kinder gibt es hier denen es nicht besonders gut geht. Auch hat wohl keiner etwas dagegen wenn Ihnen eine Familie irgendwo auf der Welt nahesteht der Sie helfen möchten. Wenn Sie sich allerdings als Staatsgefährdent bezeichnen müssen Sie unter Beobachtung gestellt werden -denn man weis ja nicht was da so passieren kann.

  35. Gunter Zeidler

    Ich finde es in hohem Maße verantwortungslos von Mutter und Vater, untert solchen Bedingungen 8 Kinder in die Welt zu setzen! Unsere Renten sind nicht mehr sicher, aber um diese Leute durchzufüttern ist Geld da ...

  36. Thomas Rosenberg

    Ich habe kein Problem damit, dass die Frage der Kosten in Sachen Asyl diskutiert wird. Aber all denen, die hier immer wieder von "Kosten auferlegen" etc. reden, möchte ich mal etwas sagen: Ich habe einen fetten Steuersatz und zahle das Maximum an Sozialversicherungsbeiträgen. Also wird in meine Schatulle schon beherzt und ordentlich reingegriffen, was auch gut so ist. Dennoch sollten sich alle die, welche täglich ihren Haferschleim geniessen oder sich Teile ihres Lebensunterhaltes (oder auch den ganzen) vom "Staat" bezahlen lassen, hier mal schön zurückhalten (ich füttere zwei davon durch). Einfach mal darüber nachdenken, wie Generationenvertrag und Sozialleistungen funtionieren und froh sein, dass es immer noch funktioniert. Und bei all denjenigen, welche unter der Hand (dazu)verdienen, ist für mein Dafürhalten erst recht Zurückhaltung angesagt.

  37. Gunter Zeidler

    32@Frank: Nehmen Sie die Leute in Ihrer Wohnung auf anstelle zu jammen! Die Frau können Sie gern heiraten, dann haben alle hier Bleiberecht ...

  38. jk

    @34 Bin ehrenamtlich seit 20 Jahren beim DRK. Unser Demokrat kann sich nichts dergleichen vorweisen. Solche Leute wie der Demokrat haben im Land der Dichter und Denker nichts zu suchen und sollten abgeschoben werden. Wenn Humanität und Solidarität unter "Beobachtung" gestellt werden muss, dann muss der "Demokrat" wirklich ganz schnell Deutschland verlassen.

  39. klaus

    @23 Es ist schon erstaunlich wie viele von denen, die hier groß über ihre Befürchtung einer verloren gehenden Lebensqualität debattieren, wenn sie anderen helfen, so völlig "unverschuldet" in diesen Lebensstandard gekommen sind. Selbst erarbeitet ist der oftmals nicht. Also Danke an die teilweise einsamen Väter und Mütter, die dieses Land zu dieser Lebensqualität gebracht haben, in denen die großtönenden Maden im Speck baden.

  40. klaus

    @23 Es ist schon erstaunlich wie viele von denen, die hier groß über ihre Befürchtung einer verloren gehenden Lebensqualität debattieren, wenn sie anderen helfen, so völlig "unverschuldet" in diesen Lebensstandard gekommen sind. Selbst erarbeitet ist der oftmals nicht. Also Danke an die teilweise einsamen Väter und Mütter, die dieses Land zu dieser Lebensqualität gebracht haben, in denen die großtönenden Maden im Speck baden.

  41. Gunter Zeidler

    Es ist zum verzweifeln, all die Gutmenschen wollen es nicht begreifen was sich hier entwickelt. Ich kenne einige Leistungsträger in unserer Gesellschaft, welche sich kein Kind, oder nur ein Einzelkind leisten, leider. Sie haben das Geld aber einfach nicht die Zeit. Intelliigentes Genamterial wird kaum noch weitergegeben. Wie soll es in hundert Jahren hier aussehen? Zitat Peter Scholl-Latour: „Wer Kalkutta aufnimmt, rettet nicht Kalkutta, sondern wird Kalkutta“

  42. tschle

    Wir hatten lange keine Artikel über die Lebensverhältnisse in Singapore, Abu Dhabi, Genf oder Macao. Warum nur sollen wir uns schlecht fühlen wenn wir Wohlsstandsmigranten mit straffälligen Familienmitgliedern in ihre Heimat zurückschieben statt mit ihnen unsere Steuern und Errungenschaften bereitwillig zu teilen?

  43. SP

    @1 Da über die Abschiebung berichtet wurde, kann doch auch über das Danach berichtet werden. @3 Die überwiegend albanisch sprechenden Kosovarer wollen wohl kaum einen panslawischen Weg gehen. @6 Tolkewitz ist auch weiterhin nicht Laubegast. @9 So toll sozialistisch wurde Jugoslawien/der Titoismus von den Staaten des RGW eben nicht empfunden. Wobei es auch in denen so manche potemkinsche Dörfer gab, insbesondere die über mehrere Balkanstatten verstreuten Roma betreffend.

  44. johnjameson

    Grundsätzlich sind die Ausländerbehörden gehalten, Ausreisepflichtige nicht getrennt von anderen Familienmitgliedern abzuschieben. In begründeten Einzelfällen, insbesondere bei vorsätzlicher Mitwirkungsverweigerung und aktiven Widerstands- und Verweigerungshandlungen der rückzuführenden Personen, kann eine getrennte Abschiebung durch die Ausländerbehörde unter Berücksichtigung der Belange minderjähriger Kinder und Jugendlicher veranlasst werden." Das Bayerische Innenministerium Eigentlich ist es schäbig, wenn Kinder als Druckmittel benutzt werden. Unverantwortliche Eltern, die nur Betteln und selbst nicht arbeiten

  45. Der echte jk

    Wenn ich diese Geschichte lese, bekomme ich direkt Pipi in die Augen.

  46. SP

    @die meisten hier: Darum, dass wir alle reinlassen sollen/würden (sic), geht es doch gar nicht. Es geht darum, dass Sie alle sich nicht scheinen vorstellen zu können, dass Sie in derselben Situation vermutlich auch auf Aus- und Abwanderungsideen kämen. Also bitte ein bisschen mehr Demut, wenn man bei der Lotterie der geographisch richtigen Geburt so viel Glück hatte wie wir. (Und jetzt nicht gleich wieder reflexhaft und chauvinistisch auf unsere Ahnen abstellen!)

  47. johnjameson

    5@ wissen Sie überhaupt was Populismus betont ? Oder ist es nur ein aufgeschnapptes Schlagwort? Häufig den Gegensatz zwischen dem „Volk“ und der „Elite“ und nimmt dabei in Anspruch, auf der Seite des „einfachen Volkes“ zu stehen. Populismus hat hingegen kein bestimmtes, eigenes Wertesystem, das seinen ideologischen Kern ausmachen und ihn von anderen Ideologien abgrenzen würde. Er kann daher mit ganz unterschiedlichen politischen Richtungen und Zielsetzungen einhergehen. Oft ist er Stilmittel von Parteien und Politikern, oder auch von sozialen Bewegungen.

  48. Thomas Rosenberg

    Zitat41: "Intelliigentes Genamterial wird kaum noch weitergegeben." Gut so. Ein ortografisches Problem weniger. "Haben kluge Eltern kluge Kinder? Nicht unbedingt, es gilt vielmehr das Paradox, dass hochintelligente Eltern in der Regel Kinder mit niedrigerem IQ bekommen – und wenig intelligente Menschen im Schnitt klügere Nachkommen. Dieser Effekt nennt sich Regression zur Mitte. Seine Ursache ist, dass die Erblichkeit der Intelligenz eben nur 50 Prozent beträgt. Wäre sie null, hätten die Eltern keinen Einfluss, die Intelligenz ihrer Kinder läge im Durchschnitt bei einem IQ von 100. So jedoch kann ein kluges Paar, bei dem beide einen IQ von 120 haben, bei seinen Kindern statistisch einen IQ von 110 erwarten – genau zwischen normalem Mittel und elterlichem Wert. Eltern mit einem IQ von 80 dagegen haben im Schnitt Kinder mit einem IQ von 90. Bekommen diese Kinder ihrerseits (mit gleich intelligenten Partnern) Nachwuchs, liegt deren IQ dann bei 95, also fast auf Normalniveau." www.zeit.de

  49. Kariert

    @43 SP: Wg. Tolkewitz-Laubegast: Einfach mal den ganzen Artikel lesen und dan krakelen. Es war eine Dame von "Laubegast ist bunt" bei der Abschiebung dabei und nicht jemand von "Tolkewitz ist kariert".

  50. Der echte jk

    @41 "Intelliigentes Genamterial wird kaum noch weitergegeben." - ja, man merkt es. Bin gespannt, wann die Rassentheorie der Nazis hier aufschlägt. Übrigens, wir haben unser "intelligentes Genmaterial" vor kurzem erfolgreich weitergegeben. Der Kampf gegen die "Besorgten" kann und wird also noch lange weitergehen.

  51. Dresdner45

    (15)@Born, Sie schreiben mir aus dem Herzen! Jeder kann sich mit allen was er hat, für diese Menschen einsetzen. Keiner wird diese Personen daran hintern. Unser gesamtes Zusammenleben und damit unser Leben, passiert auf die Einhaltung der Gesetze, die wir uns gegeben haben. Wenn eine Familie nicht hier verbleiben darf, weil es die Gesetze nicht zulassen, muss das/die Gesetze ohne Ausnahme angewendet werden.

  52. Müller

    Es mal ganz kurz zu formulieren: Was geht mich fremdes Leid an? oder besser: Jeder ist seines Glückes Schmied!

  53. SP

    @50 Wurden sie doch auch! Die Gesetze, hier eingehalten. Im Übrigen wollten Sie vermutlich "basiert auf der Einhaltung des Gesetze" schreiben, nur Ihre Tastatur wollte nicht so wie Sie.

  54. dresdnerin

    Nicht jammern, sondern helfen. Es gibt bei jeder wohltätigen Orgnisation genug Leid das man lindern kann. Also einfach mal hingehen und direkt helfen - man kann auch Patenschaften übernehmen, aber bitte tut etwas - nicht nur mit den Fingern auf der Tastatur rumhämmern und große Reden verfassen, nein tatsächlich helfen - los gehts. Wer das nicht will, der darf aber auch nicht ständig meckern, wenn diese Menschen abgeschoben werden.

  55. Der echte jk

    "Wer das nicht will, der darf aber auch nicht ständig meckern, wenn diese Menschen abgeschoben werden." Ich bin weit davon entfernt, darüber zu meckern.

  56. @Thomas Rosenberg

    Ein IQ von 110 ist aber immer noch größer als 90 der 1. Generation bzw. 95 der 2. Generation oder ? Die Wahrscheinlichkeiten mal außer acht gelassen, sind bei dir ja auch nicht berücksichtigt.

  57. Armes Deutschland

    Hallo, liebe 55 Kommentator*innen. Sie können sich ja alle mal die Lebensumstände im Kosovo anschauen und danach urteilen, wie es den Menschen dort geht. Und außerdem leben oder lebten diese Leute nicht auf "unserer" Tasche, sondern unsere Wohlstandsgesellschaft macht die Armut in Kosovo, Griechenland, Südsudan, Kongo etc. erst möglich. Schaltet endlich euer Hirn ein, bevor ihr über diejenigen herzieht, den es wirklich schlecht geht. Und ja, macht endlich, diejenigen verwantwortlich, die solche Zustände erlauben. Adresse dafür ist Genf oder eben andere Konzernzentralen. So ein Rentnergeschafel hier, echt!

  58. Armes Deutschland

    Hallo, liebe 55 Kommentator*innen. Sie können sich ja alle mal die Lebensumstände im Kosovo anschauen und danach urteilen, wie es den Menschen dort geht. Und außerdem leben oder lebten diese Leute nicht auf "unserer" Tasche, sondern unsere Wohlstandsgesellschaft macht die Armut in Kosovo, Griechenland, Südsudan, Kongo etc. erst möglich. Schaltet endlich euer Hirn ein, bevor ihr über diejenigen herzieht, den es wirklich schlecht geht. Und ja, macht endlich, diejenigen verwantwortlich, die solche Zustände erlauben. Adresse dafür ist Genf oder eben andere Konzernzentralen. So ein Rentnergeschafel hier, echt!

  59. Klausi

    @58 Ganz schön wirr, dein Geschreibsel.

  60. Der echte jk

    @58: Genau wir Deutschen sind für das Elend der gesamten Erde verantwortlich und natürlich auch für die Unabhängigkeitsbestrebungen des Kosovo. Und darüber hinaus für alle afrikanischen Länder, welche unter der Kolonialherrschaft z.B. Englands und Frankreichs zu leiden hatten. Und deswegen müssen wir auch alle Wirtschaftsmigranten, welche sich bei uns in die soziale Hängematte legen wollen, bei uns mit durchfüttern, obwohl wir "da unten" mit dem gleichen Geld Menschen mit dem Faktor 50 mehr helfen könnten. Aber nein - wir pickern uns eine Familie raus, möglichst mit vielen armen Knopfaugen-Kindern und lenken damit vollkommen vom eigentlichen Problem ab.

  61. jk

    @60 "obwohl wir "da unten" mit dem gleichen Geld Menschen mit dem Faktor 50 mehr helfen könnten" Genau das fordert die Linke. Als einzige der großen Parteien will die Linke die Ursachen der Migration in den Herkunftsländern beseitigen, aber mit Bildung und Wirtschaftsaufbau, statt militärisch und einer Festung Europa. Also Augen auf bei der nächsten Wahl und Links wählen, das tut nicht weh.

  62. Uwe Goeldner

    Ich finde, solche Schicksale muss man rational betrachten. Emotionen haben an dieser Stelle nichts zu suchen. Wir können nicht die ganze Welt retten. Und wenn das einige unbedingt wollen, dann helft in den Herkunftsländern beim Aufbau oder finanziert hier in Deutschland den Unterhalt für diese Menschen.

  63. Born

    @33 Frank es wäre ganz einfach die Flutung unseres Landes zu verhindern--Grenzen zu und herein darf wen wir in unserer Wirtschaft benötigen,so wie es zb.Kanada macht und da regt sich auch keiner auf

  64. Der echte jk

    @61 an den falschen jk: "Genau das fordert die Linke." Falsch, denn die Linke will erstmal alle Wirtschaftsmigranten nach Deutsch-Buntland holen, weil sie genau weiß, dass das mit dem "da-unten-helfen" sehr sehr lange dauern wird. Das kann man sehr schön im Wahlprogramm der Linken und der Grünen lesen - keine Grenzen, alle rein. Die Linke und die Grüne unterscheiden vor allem nicht zwischen Asylbewerbern, Kriegsflüchtlingen, Wirtschaftsmigranten/Glücksrittern, gewöhnlichen Verbrechern und IS-Terroristen. Nein für Linke und Grüne sind das alles Schutzsuchende und das geht eben so nicht.

  65. Uwe Goeldner

    @Thomas Rosenberg "..wie sich einige Kommentatoren so richtig besser fühlen, weil Sie jemanden gefunden haben, dem es schlechter geht als ihnen selbst.." Wenn jemand also nicht Ihrer Meinung ist, muss Neid und Missgunst der Grund dafür sein. Alles schlechte Menschen, außer Sie. Einfach traurig, Ihr Demokratieverständnis.

  66. Dresdnerin

    Meine Tochter und ihr Freund lebt in Portugal in einem schmalen und noch ebenso maroden Haus mit einem Zelt darin! Zudem schuften sie sogar monatelang wie kaserniert in der Schweiz dafür..., und bestellen immer wieder kurzzeitig mit viel Fleiß und Genügsamkeit das Land in Portugal, dass sogar die Einheimischen staunen. Vor allem jammern sie nicht darüber und erfreuen sich täglich der eigenverantwortlichen Arbeit und des sehr langsamen Wachstums mit allen unwägbaren Risiken... Anpacken und nicht Jammern!

  67. @63

    Die letzte Flut brach 1989 über Deutschland herein, davon hat man im Osten nichts mitbekommen, ihr wart die Flut. Millionen Rentner, die sich seitdem an unseren Rententöpfen schamlos bedienen. Millionen Arbeitslose, die nicht etwa die ehemalige DDR aufbauen, sondern von unseren Sozialabgaben ein schönes Leben führen. Eigentlich hätte man es schon bei der betrügerischen mehrfach Erschleichung des Begrüßungsgeldes erahnen können. Hätte man damals gewusst, dass unter diesen 16 Millionen so viele undankbare egoistische Neidhammel sind, hätte man eventuell anders reagieren können. Zum Glück sind die meisten nicht so, wie Sie sich hier darstellen.

  68. Dresdnerin

    Korrektur zu 16:11 Uhr...leben. Übrigens ohne Wasseranschluss und jeglichem, in Deutschland allüblichem, Komfort. Praktische Anregung und Hilfe vor Ort wäre für die benannte Familie zweckdienlicher... Warum übermimmt nicht die SZ die praktische Patenschaft? Inklusiver der Verhütungs-Aufklärung...

  69. Bitcoin Gold

    Ich merke hier im Forum immer wieder, das es wirklich Menschen gibt, die keinerlei Vorstellung besitzen, was uns diese Migrationskrise eigentlich kostet. Hier mal eine kleine Rechnung: 50 Mrd pro Jahr durch 40 Mio Werktätige macht 1250 Euro pro Person und Jahr. Diese Gelder müssen also irgend wie durch zusätzliche Steuern reinkommen. Und davon ist noch keine Schule, Brücke oder Straße saniert, geschweige denn neue Sozialwohnungen gebaut. Denkt mal darüber nach.

  70. EinOpfer

    Na ja, bei der ganzen aufgeheizten Stimmung, die bei solchen Themen bei einigen hochkocht, muss eines doch ganz klar gesagt werden: Die Familie war - wie gesagt wird - 2,5 Jahre hier. Klar spricht kein Mensch in der Zeit perfekt deutsch, findet eine Vollzeitarbeitsstelle etc. Aber - so wie es scheint - war hier zumindest ein Wille vorhanden. Wenn ich dann sehe, dass Menschen - auch aus Kriegsgebieten - zu uns kommen, die hier Straftaten verüben, kaum Anstalten machen, deutsch zu sprechen etc. und dem Rechtsstaat aber die Hände gebunden sind, dann finde ich es ziemlich beschämend, bei solchen Fällen wie hier Exempel statuieren zu wollen.

  71. Juliane

    "obwohl wir "da unten" mit dem gleichen Geld Menschen mit dem Faktor 50 mehr helfen könnten." _ Ist das denn tatsächlich so? Auf die Idee, direkt vor Ort zu helfen, ist man ja nun nicht erst jetzt gekommen. Es gibt seit Jahrzehnten Hilfsorganisationen und -programme. Da kann aber auch nur begrenzt etwas getan werden, wie z. B. eine Schule errichtet oder Kinder geimpft werden. Das eine sind die Verwaltungskosten etc., die von Spenden abgezogen werden, das andere die Bevölkerungsexplosion in den Dritte Welt-Ländern. Flächendeckend ist das nie und nimmer zu schaffen, und auch nicht unsere Aufgabe, sämtliches Leid und Elend der Welt abzuschaffen. Zumal es auch an Dingen wie Einsicht bei den dortigen Einheimischen scheitert. Stichwort: Empfängnisverhütung.

  72. Mike

    @ Nr.67, "Die letzte Flut brach 1989 über Deutschland herein, davon hat man im Osten nichts mitbekommen, ihr wart die Flut. " Noch so ein Wessi, der vom Hass gegen Ossis zerfressen ist. Aber wenn wir gerade beim Aufrechnen sind, wir haben für Euch die Reparationen für Russland alleine gestemmt. Ihr habt nichts gezahlt und dann noch durch den Marshallplan gepampert. Durch die Treuhand wurden nach der Wende alle ostdeutschen Betriebe als unrentabel erklärt und für n appel und n ei an den Westen verschachert. Wir sollten ja nur als neue Konsumenten dem Wirtschaftsgebiet BRD beitreten. Da hätte ostdeutsche Konkurenz dem Westen die Rendite streitig gemacht. Sie müssten sich übrigens genauso über die unrentablen Ecken im Westen aufregen, wie z.b. Ruhrgebiet.

  73. Der echte jk

    @71 Juliane: "Flächendeckend ist das nie und nimmer zu schaffen, und auch nicht unsere Aufgabe, sämtliches Leid und Elend der Welt abzuschaffen. Zumal es auch an Dingen wie Einsicht bei den dortigen Einheimischen scheitert." Genauso sehe ich das auch. Das Argument mit den 50x mehr Menschen "da unten" zieht aber bei den Gutmenschen immer sehr schön. Denn damit kann man denen den Spiegel ihrer geheuchelten Gutmenschlichkeit vorhalten. Denn warum holen sie denn so gerne 50x weniger Menschen nach Deutsch-Buntland, auch noch mit der angeblich so lebensgefährlichen Mittelmeer-Querung, wenn sie 50x mehr Menschen vor Ort helfen könnten. Damit ist diesen Menschen klar nachgewiesen, dass es ihnen nicht an Humanität und Solidarität mit diesen - zugegegen armen - Menschen geht, sondern um die Selbstdarstellung und die moralische Erhebung über andere hier vor Ort in Deutschland. Ob der Rest in Afrika verhungert, ist Gutmenschen doch wumpe. Hauptsache hier Teddybären geworfen.

  74. Der echte jk

    @72 Mike: auf @67 - den Möchtegern-Wessi braucht man gar nicht eingehen: "Hätte man damals gewusst, dass unter diesen 16 Millionen so viele undankbare egoistische Neidhammel sind, hätte man eventuell anders reagieren können. Zum Glück sind die meisten nicht so, wie Sie sich hier darstellen." Das zeigt doch schon, dass der Foristi geistig schwer einen am Helm hat, quasi mit der Schaukel zu nahe am Haus gestanden. Um es mit Markus Krebs zu sagen: Das ist so einer, der dreht beim Tetris das Quadrat und streicht beim Kniffeln die Chance. Brauchen wir nicht drüber reden, hör ma! Ein souveräner Wessi klingt anders...

  75. nonmigrant

    @47 Der Duden (21. Auflage) erklärt den Begriff als opportunistische Politik, die „die Gunst der Massen zu gewinnen sucht“. In der Umgangssprache ist dies ein häufiger Vorwurf an bestimmte Parteien und einzelne Politiker. Besonders in Europa verwenden ihre politischen Gegner den Ausdruck als Kampfbegriff (Schlagwort), um eine Manipulation und Instrumentalisierung der Bevölkerung für eigene Zwecke zu kritisieren. Sie werfen ihnen vor, mit leeren oder unrealistischen Versprechungen Wählerstimmen gewinnen zu wollen, und sagen ihnen dabei oft persönliches Machtstreben, mangelnde Verantwortung für die politische Zukunft des Landes, fehlende Nachhaltigkeit der politischen Ziele und fehlende Lösungen für aktuelle Probleme nach. M.E. trifft dies auf den vorliegenden Artikel in vollem Umfang zu.

  76. SP

    @Der echte jk: "Wer sein Herz ausschütten kann, dem wird die Galle nicht überlaufen". Gilt beim echten wohl gerade umgekehrt.

  77. Nordlicht

    Würde die Familie Kajtazi aus dem nur 150 Kilometer östlich von Pristina gelegenen Bulgarien stammen, hätte sie in Dresden bleiben können. Die Kleinen gingen zur Schule, die Großen hätten eine Lehrstelle und die Mutter ihre Alphabetisierung. Am Beispiel der Abschiebung dieser Familie sieht man, wie willkürlich, inkonsistent und ungerecht die Asylgesetzgebung inzwischen gemacht wurde. P.S. @69: Das ist die so genannte Milchmädchenrechnung

  78. Der echte jk

    @76 SP: Ganz im Gegenteil - ich muss der SZ sehr dankbar sein, ab und an mal mein Herz ausschütten zu dürfen - hier zu posten und dann auch noch die queeren Gutmenschen-Reaktionen darauf lesen zu dürfen, spart mir quasi den Therapeuten. Eine großartige Einrichtung. Ich überlege, der SZ eine Spende zu kommen zu lassen.

  79. bernd

    Ich frage mich langsam was solche Artikel bringen sollen. Will man hier auf Mitleid machen ? Es ist nun einmal so das Deutschland nicht alle armen Menschen aufnehmen kann. Natürlich haben wir Glück das wir hier leben. Aber auch bei uns gibt es genügend Menschen die jeden Euro zweimal umdrehen müssen, davon berichtet man in den Medien selten. Das man die Familie abgeschoben hat ist für die nur natürlich tragisch, aber so sind nun einmal die Gesetze und wie gesagt Deutschland ist doch schon heute in Wirklichkeit mit den Flüchtlingen überfordert.

  80. jk

    @64 an den falschen jk: Nirgends, aber auch nirgends steht bei den Linken, dass diese alle Migrationswilligen nach Deutschland holen wollen. Zitata: "DIE LINKE will die Ursachen von Flucht und Vertreibung bekämpfen, anstatt Flüchtende zu bekämpfen und deren Fluchtwege zu blockieren. Im Zentrum steht: das Recht, »nicht migrieren zu müssen«. Fluchtursachen sind vielfältig. Fast immer hängen sie mit der weltweiten Ungleichheit zwischen Arm und Reich zusammen. Diese Ungleichheit wächst durch Ausbeutung in unfairen Handelsbeziehungen, das Erstarken der großen Agrarkonzerne, rücksichtslos agierende transnationale Konzerne und den durch die Industrieländer in erster Linie zu verantwortenden Klimawandel." Es ist glatt gelogen, wenn man den Linken unterstellt "alles reinzuholen". Davon steht im Wahlprogramm der Linken rein gar nichts!

  81. SP

    @78 Das meinte ich doch: Wie ungesund lebten Sie nur ohne die Kommentarspalten der SZ? (Die Bedeutung von "queer" sollten Sie vielleicht noch mal lesen, passt gerade so gar nicht.)

  82. Thomas Rosenberg

    @56: War klar, dass so etwas kommen musste. Einfach mal weiterrechnen. Am Ende kommt raus, dass dann alle gleich schlau sind bzw. gleich blöd. Naja, wenn die Rassentheorie wieder gesellschaftsfähig wird, werden wohl auch bald die ersten Personengruppen wieder mit einem Flecken am Revers herumlaufen dürfen. Tolle Aussicht.

  83. Thomas Rosenberg

    @Uwe Goeldner: Wie ist es denn mit Ihrem Demokratieverständnis bestellt, wenn Sie mich mit dieser Totschlagargumentation verstummen lassen wollen? Ich lasse grundsätzlich erst einmal jede Meinung gelten, aber nicht jedes Motiv. Insbesondere nicht Neid und Missgunst. Zu denen gesellen sich schnell und gerne Wut und Hass. Und die wiederum produzieren Gewalt. Sicher wird die nicht gleich wie eine Kettenreaktion um sich greifen, da Gesetz und Moral erstmal dagegen stehen. Aber der gut mit allerlei Existenzängsten und Unzufriedenheiten gefüllte Topf wird schön mit Fremdenhass, Heimatverbundenheit, Rassismus und Nationalstolz gefüllt. Derweil wird schön Schaumgeschlagen. Irgendwann schäumt es dann über. Und im Gegesatz zum Märchen wird der Topf den Spruch "Töpfchen steh!" dann nicht mehr höhren.

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