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Freitag, 12.01.2018

416 Babys in Ebersbach geboren

Auf der Entbindungsstation im Klinikum Oberlausitzer Bergland werden wieder viele Kinder erwartet – trotz sinkender Bevölkerungszahl.

Von Gabriela Lachnit

Symbolbild: Eine Hebamme hört mit einem CTG die Herztöne eines Babys einer Schwangeren ab.
Symbolbild: Eine Hebamme hört mit einem CTG die Herztöne eines Babys einer Schwangeren ab.

© dpa

416-mal haben die Hebammen, Ärzte und Schwestern auf der Entbindungsstation des Klinikums Oberlausitzer Bergland im Vorjahr Kindern auf die Welt geholfen. 212 waren Jungen, 204 Mädchen. Mit der Zahl der Geburten liegt das Klinikum auf Höhe der Vorjahre. Beliebteste Vornamen für die Säuglinge waren bei den Jungen Erik, Emil und Finn, bei den Mädchen Emma, Frieda und Lina, informiert Yvonne Huß, Sachgebietsleiterin Standesamt in der Stadtverwaltung Ebersbach-Neugersdorf.

Zwischen 410 und 440 Babys erblicken jedes Jahr in Ebersbach das Licht der Welt, die meisten bei normalen Geburten. Etwa 18 Prozent der Kinder werden per Kaiserschnitt geboren, in Deutschland sind es doppelt so viele, in Sachsen mehr als 30 Prozent. Kaiserschnitt nach Wunsch, weil vielleicht ein spezielles Geburtsdatum gewünscht ist, gibt es in Ebersbach nicht, betont Dr. Jacek Glajzer, Chefarzt der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe Ebersbach. Seit Jahren ist die Zahl der Entbindungen in Ebersbach konstant, „obwohl die Bevölkerungszahl sinkt und sich immer weniger junge Leute für Kinder entscheiden“, sagt der Chefarzt.

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