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Freitag, 11.08.2017 15 Jahre nach der Flut

133 Millionen Euro für den Flutschutz im Landkreis

Seit dem Hochwasser im August 2002 wurde viel Geld in den Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge gesteckt, um den Hochwasserschutz zu verbessern.

Pirnas einziges Fluttor nützt allein nichts. Beim Elbe-Hochwasser 2013 konnte das erste Hochwasser-Bollwerk der Pirnaer Innenstadt, das Fluttor an der Bahnunterführung Rosa-Luxemburg-Straße, zeigen, wie es sich im Ernstfall bewährt. Im Juni 2011 war das Stemmtor für rund 300000 Euro fertiggestellt worden. Die Flut 2013 zeigte allerdings, dass es allein überhaupt nichts nützt, denn das Wasser kam von beiden Seiten. Die Talsperrenverwaltung will die Altstadt nun komplett mit einer Mauer abriegeln. Baubeginn: frühestens 2022.
Pirnas einziges Fluttor nützt allein nichts. Beim Elbe-Hochwasser 2013 konnte das erste Hochwasser-Bollwerk der Pirnaer Innenstadt, das Fluttor an der Bahnunterführung Rosa-Luxemburg-Straße, zeigen, wie es sich im Ernstfall bewährt. Im Juni 2011 war das Stemmtor für rund 300 000 Euro fertiggestellt worden. Die Flut 2013 zeigte allerdings, dass es allein überhaupt nichts nützt, denn das Wasser kam von beiden Seiten. Die Talsperrenverwaltung will die Altstadt nun komplett mit einer Mauer abriegeln. Baubeginn: frühestens 2022.

© Daniel Förster

Sächsische Schweiz/ Osterzgebirge. Ganze 37 Baumaßnahmen an neun Flüssen zählt die zuständige Landes- talsperrenverwaltung auf. Allein im Landkreis hat sie bisher 133,4 Millionen Euro von Bund und Land verbaut. Das Geld wurde in Mauern, Stützwände, Brücken und Rückhaltebecken investiert. Die wichtigsten und teuersten Maßnahmen in der Region zeigt die SZ hier.

Maßnahmen zum Hochwasserschutz

Weitere Maßnahmen zum Hochwasserschutz

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Raum für die Polenz

In Polenz wurde ein Abschnitt des Bachbetts 2012 aufgeweitet, Neustadt will nun den Freibadesee als Flut-Puffer ausbauen.

Breiteres Biela-Bett

Die Biela in Königstein hat in Höhe der Feuerwehr mehr Platz bekommen, soll auch an der Papierfabrik erweitert werden.

Schmiedeberg geschützt

Die Rote Weißeritz bekam neue Ufermauern, die es ermöglicht haben, die Flut 2013 schadlos durch den Ort zu führen.

Freier durch Dipps

In Ulberndorf und durch Dippoldiswalde bekam die Weißeritz mehr Platz, Überflutungsrinnen und eine neue Uferbefestigung.

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